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14.03.2007

Mehr als 260 Patienten erhielten Hornhautransplantat


"Dank unserer klinikinternen Hornhautbank konnten wir Patienten schnell mit einem Transplantat versorgen und somit häufig Augenlicht retten." Die Mitteldeutsche Hornhautbank wurde im Jahr 1998 an der Augenklinik eingerichtet und stellt seitdem die Versorgung von Patienten am Universitätsklinikum mit Hornhauttransplantaten sicher. Augenhornhäute können hier bis zu drei Wochen aufbewahrt werden, bevor sie einem Patienten transplantiert werden. In Deutschland werden jährlich 4.000 bis 5.000 Augenhornhäute verpflanzt. Der Bedarf an Transplantaten ist fast doppelt so hoch. Eine Spenderhornhaut benötigen Menschen, deren Hornhaut sich krankhaft verändert hat oder schwer verletzt wurde und anschließend vernarbte. Eine erfolgreiche Transplantation kann ihr Sehvermögen wiederherstellen, Schmerzen lindern oder gar vor einer Erblindung schützen. "Durch die Kooperation mit der Mitteldeutschen Corneabank konnten wir Patienten in Halle und - durch eine überregionale Vermittlung - in ganz Deutschland mit Hornhauttransplantaten versorgen", sagt Martin Börgel, Geschäftsführer der DSO-G. 14 deutsche Gewebebanken arbeiten derzeit in einem freiwilligen Netzwerk zusammen. "Durch den Verbund können wir Ärzten Gewebetransplantate von hoher Qualität zur Verfügung stellen und auch Menschen an kleineren Transplantationszentren mit Augenhornhäuten versorgen", so Börgel. Die DSO-G, eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Stiftung Organtransplantation, unterstützt seit zehn Jahren die Gewebespende und -transplantation in Deutschland. Über 1.100 Patienten konnten in 2006 über die Netzwerkstruktur mit einem Hornhauttransplantat versorgt werden.