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09.12.2014

Ringvorlesung Altersgesellschaft „Altern zwischen Furcht und Chance“: Sterbebegleitung – Grenzgänge zwischen Verletzlichkeit und Entwicklungspotential


Mit einem Vortrag über das Thema „Sterbebegleitung – Grenzgänge zwischen Verletzlichkeit und Entwicklungspotential: Eine medizinisch-psychologische Deutung“ geht die Ringvorlesung "Die humane Altersgesellschaft: medizinische und soziale Herausforderung" in die nächste Runde. Die Ringvorlesung kann ein besonderes Jubiläum feiern: Seit zehn Jahren beleuchten Experten aus unterschiedlichen Blickrichtungen das Thema Altern. In der Wintersaison 2014/2015 steht sie unter dem Motto „Altern zwischen Furcht und Chance“. Die Reihe veranstalten die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie und das Interdisziplinäre Zentrum für Altern in Halle. Der zweite öffentliche Vortrag  der Wintersaison findet am Donnerstag, 11. Dezember 2014, im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40, Lehrgebäude, Hörsaal 1/2, statt und startet um 18 Uhr. Referent ist Prof. Dr. Dr. Andreas Kruse (Ruprecht-Karls Universität Heidelberg, Institut für Gerontologie). Professor Kruse ist einer der namhaftesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet in Deutschland. 

Zum Vortrag von Professor Kruse: 

Es wird dargelegt, dass wir nicht mehr klar zwischen chronischen Erkrankungen einerseits und dem Prozess des Sterbens andererseits differenzieren können – die Vorgänge sind fließend. Im Kontext der Betrachtung körperlicher und psychischer Erkrankungen (dementielle Erkrankungen) steht die körperliche und kognitive Verletzlichkeit des alten Menschen im Zentrum, die neben der medizinisch-rehabilitativen-pflegerischen Betreuung auch eine anspruchsvolle Sozialraumgestaltung, zudem eine fundierte kulturelle Reflexion über Lebensqualität und Menschenwürde erfordert. "Die Potentiale sehe ich im Ausdrucksvermögen und Ausdrucksverlangen der Psyche bis zum Lebensende, in den Inseln des Selbst – als biografischen Erinnerungszeichen -, schließlich in dem Wunsch, in nachfolgenden Generationen fortzuleben, für diese Sorge zu tragen."