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01.07.2015

Ehrenmedaille für Ärztekammerpräsidentin – Auszeichnung für Engagement zum Erhalt der halleschen Universitätsmedizin


Die Präsidentin der Landesärztekammer Sachsen-Anhalt, Dr. Simone Heinemann-Meerz, erhält die höchste Auszeichnung der halleschen Universitätsmedizin. Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität und das Universitätsklinikum Halle (Saale) zeichnen sie für ihre Verdienste zum Erhalt der halleschen Universitätsmedizin mit der Ehrenmedaille aus. „Die Ärztekammerpräsidentin hat sich in den vergangenen Jahren auf landes- und berufspolitischer Ebene als auch durch die Zusammenarbeit mit Fakultät und Klinikum stark und nicht konfliktscheu für die Zukunftsfähigkeit von Universitätsklinikum und Fakultät eingesetzt“, begründet Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät, die Ehrung für die Medizinerin. So war sie beispielweise Mitinitiatorin der Aktion „Zahn um Zahn“. Dieses bürgerschaftliche Engagement trug dazu bei, die Sanierung der Zahnklinik – und damit den Erhalt der zahnmedizinischen Ausbildung in Halle – voranzubringen. Zudem habe sich die Ärztekammerpräsidentin im Rahmen der politischen Diskussion über die Universitätsmedizin in den Jahren 2013 und 2014 intensiv eingebracht und die Bedeutung der universitären Medizin im Rahmen der Daseinsfürsorge für das Land Sachsen-Anhalt herausgestellt. Prof. Gekle: „Die Universitätsmedizin Halle hat mit Frau Dr. Heinemann-Meerz eine verlässliche Unterstützerin und Freundin gefunden, der wir zu großem Dank verpflichtet sind.“ 

Die Verleihung der Ehrenmedaille der halleschen Universitätsmedizin erfolgt im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am Freitag, 3. Juli 2015, um 17.30 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Str. 40., Foyer des Lehrgebäudes.

Zur Person: Dr. Simone Heinemann-Meerz hat in Halle Medizin studiert und ihre Promotion sowie ihre Facharztausbildung erfolgreich anbeschlossen. Seit 1994 ist sie als niedergelassene Kardiologin in Halle tätig. Seit mehr als 20 Jahren ist sie berufspolitisch engagiert, beispielsweise als Mitglied der Kammerversammlung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt (seit 1995) und als Vorstandsmitglied derselbigen seit 1999. Vor genau vier Jahren wurde Dr. Heinemann-Meerz zur Präsidentin der Landesärztekammer gewählt und ist damit die Vertreterin von etwa 10.000 Ärztinnen und Ärzten in Sachsen-Anhalt. In der Bundesärztekammer ist sie in verschiedenen Kommissionen wie der Arzneimittelkommission und der Ständigen Kommission „Organtransplantation“ tätig. Außerdem ist die Ärztin Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und im Demographiebeirat Sachsen-Anhalt. 

Hintergrund zur Medaille: Die Medaille wurde durch den halleschen Künstler Prof. Bernd Göbel (Burg Giebichenstein) geschaffen. Er beschrieb die Medaille wie folgt: „Wie bei Medaillen sprichwörtlich, hat auch das vorliegende Stück zwei Seiten - allerdings zeigen diese Seiten ihre Symbiose, keine Gegensätze. Für die Wittenberger Universitätsgründung erscheint Friedrich der Weise mit dem Kurfürstenhut, auf der anderen Seite der Namenspatron der halleschen Universität, Martin Luther.

Im Zentrum beider Seiten die für den wissenschaftlichen Prozess notwendigen Attribute - Hirn und Hand. Durch die Hand laufen die allerdings in der Realität kaum sichtbaren Fäden unseres Lebens, sie bilden Alpha und Omega. Ähren stehen seit Jahrhunderten für das sich immer wieder Erneuern aus sich selbst heraus. Am Rand steht Fortuna rollend in Bewegung - sie möge den Ausgezeichneten Glück bringen - dies alles eingebunden in einem Fragment der sehr gegenwärtigen Gen-Schleife.

Foto: UKH