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03.07.2015

Den Kern aus der Melone operieren oder Astronautentraining ausprobieren – all das und mehr wurde zur Langen Nacht der Wissenschaften am Universitätsklinikum Halle (Saale) angeboten


Trotz hochsommerlicher Temperaturen sind mehr als 2500 Besucher zur Langen Nacht der Wissenschaften und zum Sommerfest des Universitätsklinikums Halle gekommen. An allen Ständen herrschte reges Interesse, wollten beispielsweise die Besucher am Modell am Stand des SkillsLab (Lernklinik) selbst ausprobieren, wie man Blut abnimmt oder am Stand der Unfallchirurgie mit Kamera und Endoskop aus einer Melone einen Kern holen kann. 

Andere wiederum ließen sich im „Spacecurl“ einspannen und konnten sich für zehn Minuten wie ein Astronaut fühlen. Das Gerät wird schließlich auch für deren Training und das von Spitzensportlern genutzt. Aber auch in der Therapie findet es Anwendung.  „Wenn man drin steht, wird es einem nicht schlecht, weil man die Bewegung selber bestimmt. Das ist wie beim Autofahren mit Fahrer und Beifahrer“, erklärt PD Dr. René Schwesig, der die Interessierten betreute und sich über mangelnde Resonanz nicht beklagen konnte. Es sei seit Beginn der Langen Nacht nacheinander immer jemand im „Spacecurl“ gewesen, sagte er. 

Der Vortrag der halleschen Rechtsmedizin zum „CSI L(and Sachsen) A(nhalt), den Oberarzt Dankwart Stiller humorvoll und wissenswert gestaltete, war ebenfalls gut besucht und räumte mit so einigen Klischees aus Krimi-Serien auf. 

An anderen Ständen präsentierten sich unter anderem die Nationale Kohorte und das Herzinfarktregister, man konnte sich am begehbaren Augenmodell das Organ einmal ganz ausführlich anschauen, spielerisch als Quiz aufgebaut einen Riechtest mitmachen, sich unterm Mikroskop Spermien anschauen oder auch lernen, wie man eine Person richtig wiederbelebt. „Das ist interessant zu wissen“, sagte ein Besucher. Ein weiterer, Student Michael Kohnert, mimte das Versuchskaninchen am Stand von Ole Hensel . Nicht nur als Belohnung bekam er ein Eis, sondern auch tatsächlich für die Wissenschaft, denn der Kältereiz lässt sich im Gehirn messen. 

Auch ein intensivmedizinisches Bett war aufgebaut, es wurde gezeigt, wie Lungenspiegelungen funktionieren. Ebenso konnten ein Rettungshubschrauber und ein Rettungswagen besichtigt werden. Überall erklärten Mitarbeiter des Universitätsklinikums Halle (Saale) das Gezeigte und beantworteten Fragen, um so auch Ängste abzubauen.