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26.11.2012

„Achte jedes Lebewesen“: In Halle wurde der Begriff „Bioethik“ geprägt – Tagung erinnert an den Theologen Fritz Jahr

Es besteht international weitgehend Einigkeit darüber, dass die Bioethik seit den 1960er Jahren in den USA ihren Anfang nahm. Dass dieser Begriff jedoch wesentlich früher etabliert wurde, zeigen die Arbeiten des protestantischen Theologen Fritz Jahr aus Halle (Saale), der bereits 1927 den Begriff „Bioethik“ in der Zeitschrift „Kosmos“ in einem weiten Sinn definierte, und zwar als Lehre von den sittlichen Verpflichtungen nicht nur gegen den Menschen, sondern gegen alle Lebewesen.


Der von Jahr formulierte bioethische Imperativ lautet: „Achte jedes Lebewesen grundsätzlich als einen Selbstzweck und behandle es nach Möglichkeit als solchen!“ Der „Interdisziplinäre Arbeitskreis für Ethik in der Medizin in Polen und Deutschland“ lädt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Polen und Deutschland nach Halle (Saale) ein, um gemeinsam über Fritz Jahr (1895–1953) ins Gespräch zu kommen und dessen Arbeiten aus der Perspektive der einzelnen Bereichsethiken zu diskutieren.

Die Tagung findet am 28. und 29. November in Halle (Saale) im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitätsplatz 1, statt. Gäste sind herzlich willkommen. Das komplette Programm ist unter www.medizin.uni-halle.de/igem zu finden.