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02.10.2020

Jahrestagung der International Society of Ocular Trauma (ISOT) im Rahmen des 2. Halleschen Okulärer Traumakurses (HOT) am Universitätsklinikum Halle (Saale)

Prof. Dr. Hans Hoerauf, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), eröffnet die Jahrestagung der International Society of Ocular Trauma (ISOT).

Prof. Dr. Hans Hoerauf, Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), eröffnet die Jahrestagung der International Society of Ocular Trauma (ISOT).


Jährlich müssen an der Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde mehr als 100 schwere und schwerste Augenverletzungen (Explosionen, Bulbusberstungen, Verätzungen und Verbrennungen) behandelt werden. Ohne eine chirurgische Versorgung würde die Mehrheit der schwer verletzten Augen erblinden. Gerade Feuerwerksverletzungen erfordern dabei ein sehr aufwändiges und interdisziplinäres Management. Die hallesche Klinik ist damit eines der überregionalen Zentren für Augentraumatologie in Deutschland. 

 

Aus diesem Grund hat die Universitätsaugenklinik in Halle (Saale), unter der Leitung von Prof. Dr. Arne Viestenz, den Halleschen Okulären Traumakurs (HOT) ins Leben gerufen. Am 05. und 06.10.2020, findet dieses Kurs zum zweiten Mal am Universitätsklinikum Halle (Saale) statt. Gleichzeitig wird im Rahmen des HOT die Jahrestagung der International Society of Ocular Trauma (ISOT) durch den Präsidenten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), Herrn Prof. Dr. Hans Hoerauf, eröffnet. Die ISOT ist eine Spezialisten-Tagung für schwere Augenverletzungen, an der internationale Referenten von fünf Kontinenten erwartet werden. Die Tagung und die Kurse finden dabei unter Einhaltung der erforderlichen Hygienevorschriften statt. 

 

Namhafte Ausbilder wie der Präsident der ISOT, Prof. Ferenc Kuhn, und Prof. Frank Wilhelm sowie Prof. Hans-Gert Struck u.v.a. bilden die Operateure an den Mikroskop-Arbeitsplätzen im Universitätsklinikum Halle (Saale) aus. Angehende Augenchirurgen lernen dabei die Wundversorgung und Rekonstruktion verletzter Augen und deren Adnexe. So werden Lid- und Tränennasenwegsrekonstruktionen wie auch Amnionmembrantransplantationen oder Hornhautwundnähte bzw. Nottransplantationen der Hornhaut geübt. 

 

„Ein besonderer Schwerpunkt ist die Bergung intraokulärer Fremdkörper aus dem Auge und die interne Rekonstruktion. Dank dieser innovativen und minimal-invasiven Techniken gelingt es uns am Universitätsklinikum Halle (Saale) inzwischen, mehr als 50 % der Schwerverletzten, die fast blind nach dem Trauma waren, die Lesefähigkeit wiederherzustellen, erläutert der Direktor Universitätsklinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Prof. Dr. Arne Viestenz.