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09.10.2013

Erneuter Erfolg bei der Dental Challenge 2013: 2. Preis ging nach Halle


Bereits zum elften Mal hatte die Firma VOCO junge Wissenschaftler und Studenten aufgerufen, sich mit Forschungsarbeiten zu dentalspezifischen Themen am Forschungswettbewerb VOCO Dental Challenge zu beteiligen. Für diesen Preis konnten sich alle noch nicht habilitierten deutschen Nachwuchswissenschaftler bewerben. Es wurden innovative Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Zahnmedizin vorgestellt. Insgesamt drei Arbeiten wurden von einer aus habilitierten Wissenschaftlern bestehenden Jury prämiert. Der 1. Platz ging an Atieh Emami-Namini von der Universität Gießen. Die Forschungsarbeit der Hallenser Arbeitsgruppe (Corinna Hoidis, PD Dr. Christian Gernhardt, PD Dr. Katrin Bekes) aus der Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie (Direktor: Prof. Dr. Hans-Günter Schaller) wurde mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Der 3. Platz wurde an Doreen Seifert von der Universität Dresden verliehen. 

Die Doktorandin Corinna Hoidis (mitte) aus der Abteilung für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie stellte die Ergebnisse einer in-vitro-Studie vor, die sich mit der Randdichtigkeit des neuen Fissurenversieglers Control Seal in Kombination mit oder ohne zusätzliche Verwendung eines Adhäsivsystems vor und nach künstlicher Alterung beschäftigte. Hintergrund der Untersuchung war, dass die Versiegelung der Fissuren der Molaren und Prämolaren, die eine etablierte Maßnahme in der Kariesprävention bei Kindern und Jugendlichen darstellt, nur dann erfolgreich ist, wenn diese qualitativ hochwertig über einen längeren Zeitraum stabil bleibt. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Retention und Randdichtigkeit des verwendeten Fissurenversieglers. Ziel der prämierten Arbeit war es daher, die Randdichtigkeit des neuen Fissurenversieglers Control Seal mit

oder ohne zusätzliche Verwendung verschiedener Adhäsivsysteme (Etch-and-Rinse: Solobond M, Self-Etch:Futurabond NR) vor und nach künstlicher Alterung zu bestimmen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten, dass der verwendete Fissurenversiegler mit oder ohne zusätzliche Verwendung verschiedener Adhäsivsysteme eine gute Randdichtigkeit zeigt. Allerdings konnte tendenziell eine verbesserte Randdichtigkeit mit vorherigem Auftragen eines Adhäsivsystems beobachtet werden, der Unterschied war jedoch nicht signifikant. Die künstliche Alterung der Fissurenversiegelung führte zu einer verschlechterten Randdichtigkeit, die jedoch hauptsächlich im koronalen Bereich der Schmelz-Fissurenversiegler-Grenzfläche nachgewiesen wurde.

Text: PD Dr. Christian Gernhardt
Foto: privat
Halle, 9. Oktober 2013