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21.05.2015

Chronische Müdigkeit bei Krebspatienten – Kostenlose Infoveranstaltung für Betroffene und Interessierte


Chronische Müdigkeit und Mattigkeit bei Krebspatienten – auch Fatigue genannt -  ist eine der häufigsten Nebenwirkungen, die die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten stark beeinträchtigt und auch der Behandlung nachwirkt.

Früher wurde den Betroffenen eher zur Ruhe geraten, doch "Fatigue kann man nicht wegschlafen", sondern diese verstärkt sich dadurch. Dr. Patrick Jahn, Leiter der Stabsstelle Pflegeforschung am Universitätsklinikum Halle (Saale), klärt im Rahmen der kostenlosen Patientenvorlesungsreihe des UKH auf, wie Patientinnen und Patienten mit diesen Nebenwirkungen am besten umgehen. Die Veranstaltung, zusammen mit der Krankenkasse Novitas BKK organisiert, findet am Donnerstag, 28. Mai 2015, um 17 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Str. 40, statt. Der Referent beantwortet nach seinem Vortrag gern die Fragen der Anwesenden.

Neben einer Tagesstruktur,die eine veränderte Leistungsfähigkeit berücksichtigt, ist eine ausdauerorientierte Bewegungstherapie die Therapie der Wahl. Doch auch hier muss immer gegen das fatiguebedingte Ruhebedürfnis angekämpft werden. Hierbei können spielerische Aspekte bspw. durch aktivitätsgesteuerte Computerspiele durch Spaß zusätzlich zur Bewegung motivieren.

Hinweis: Aus Kapazitätsgründen (Plätze im Hörsaal) bitten wir um Anmeldung unter Telefon (0800) 65 66 900 bei der Novitas BKK oder unter www.kassentreffen.de.

Deutsche Krebshilfe über Fatigue: Während und zum Teil noch lange Zeit nach der Krebstherapie für viele Kranke die scheinbar unbeeinflussbare Erschöpfung ein großes Problem. Im Laufe der Therapie wird sie oft als notwendige Begleiterscheinung hingenommen, aber nur selten behandelt. Nach Abschluss der Therapie bleibt dieser extreme Erschöpfungszustand jedoch bei vielen Betroffenen unverändert und erschwert ihnen den Weg zurück in den Alltag.

Unter der therapiebedingten Fatigue leiden nahezu alle Patienten. Aber selbst Jahre nach Ende der Behandlung sind je nach Tumorart schätzungsweise noch bis zu 40 Prozent der Betroffenen dauerhaft erschöpft. Für diese Menschen ist das tägliche Leben oft schwer zu bewältigen: zum einen durch die chronische Erschöpfung selbst. Zum anderen können gesunde Menschen eine solche lähmende Müdigkeit, die sich auch durch ausreichend Schlaf nicht beheben lässt, kaum nachvollziehen.

Symptome, über die Betroffene klagen

•• Müdigkeit

•• Lustlosigkeit

•• Schwäche

•• Verlust der körperlichen Belastbarkeit

•• Desinteresse, Motivationsverlust

•• Schlafstörungen

•• Traurigkeit, Frust oder Reizbarkeit

•• Seelische Erschöpfung

•• Angst, nicht wieder gesund zu werden

•• Konzentrationsstörungen

•• Verlust des Interesses am Leben

•• Entfremdung von Freunden und Familie