An dieser Stelle informieren wir Sie über Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung im Bereich Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie.

Weiterbildungen des Departments für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Die nächste Weiterbildung findet am 06.04.21 in der Zeit von 7.00 - 8.00 Uhr statt.
Herr Dr. Schütte refereriert zum Thema: "Strahlenschutz".

Die Orthopädie ist ein medizinisches Gebiet dessen Umfang sich häufig erst im praktischen Handeln und der aktiven Beschäftigung mit orthopädischen Krankheitsbildern und Arbeitstechniken überblicken und verstehen lässt. 

Aus diesem Grund besteht an der Klinik für Orthopädie und Physikalische Medizin für interessierte Studenten der Medizin jederzeit die Möglichkeit das Wahltertial des Praktischen Jahres oder eine Famulatur beliebiger Länge hier zu absolvieren. Eine Immatrikulation an der Uni-Halle ist dafür nicht zwingend notwenig, auch auswärtige Studenten sind willkommen.

Was wir Pflichtassistenten und Famulanten bieten:

  •  Einsatz sowohl auf Station als auch im OP,
  •  Erlernen allgemeiner und spezifisch-orthopädischer Untersuchungstechniken,
  •  Unterweisung in orthopädischen Arbeitstechniken (Gelenkpunktionen, etc.),
  •  Einblick in verschiedenste orthopädische Operationstechniken,
  •  Einblicke in zahlreiche orthopädische Krankheitsbilder und deren Therapie,
  •  Selbständiges Anwenden des gelernten entsprechend den individuellen Fähigkeiten,
  •  Vollständige Integretation in das ärztliche Kollegium und dessen Alltag.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Sekreteriat von Prof. K.-St. Delank (Tel. 0345 557 4805).

PJ Chirurgie und Famulaturen

Die Absolvierung des praktischen Jahres im Bereich der Unfallchirurgie ist in das Gesamtgebiet Chirurgie eingeordnet und eines der beiden Pflichttertiale des praktischen Jahres. Entsprechend der Strukturierung am Universitätsklinikum Halle ist es möglich, von diesem Tertial drei der vier notwendigen Monate in der Unfallchirurgie abzuleisten. Der verbliebene Monat muss in einem der Schwesterfächer (Allgemein- und Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie) abgeleistet werden. Die entsprechenden Rotationen sind am Universitätsklinikum Halle unkompliziert organisiert. Die entsprechende Zusammenarbeit mit den genannten Schwesterkliniken funktioniert reibungslos. 

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, dass entsprechende Tertial in der Unfallchirurgie abzuleisten, hierzu sind ausreichend PJ-Plätze vorhanden. In Absprache mit den PJlern und bei entsprechender Bereitschaft und Interesse kann hier ein Teil der Arbeitszeit unter dem entsprechenden Freizeitausgleich in den Spät- oder Wochenenddienst verlagert werden. Eine Immatrikulation an der Universitätsklinik in Halle ist für die Absolvierung des Pflichttertials nicht zwingend notwendig, auch auswärtige Studenten sind immer gern willkommen. 

Wir bieten den Pflichtassistenten als auch interessierten Famulanten folgende praktische Ausbildungspunkte:

  • regelmäßiger Einsatz sowohl auf Station als auch im Operationssaal,
  • das Erlernen allgemeiner und spezifisch unfallchirurgischer Untersuchungstechniken,
  • praktische Tätigkeiten wie z.B. Gelenkpunktionen unter fachärztlicher Anleitung,
  • wöchentliche Lehrvisiten mit Vorstellung der vom PJler vorbereiteten Patienten,
  • tägliche Röntgenvisiten mit dezidierter Besprechung und Befragung zu unfallchirurgischen Krankheitsbildern
  • temporärer Einsatz auch in der Notfallaufnahme sowie den unfallchirurgischen Spezialsprechstunden (Nachbehandlungsambulanz),
  • regelmäßige Weiterbildungen im Fach Unfallchirurgie/Orthopädie, 
  • die vollständige Integration in das ärztliche Kollegium und den täglichen Berufsalltag.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie (Fr. Ritter, Tel. 0345 557 7071).

Liebe Studentinnen und Studenten,

wir möchten Sie über die Rahmenbedingungen für das Wahlfaches Orthopädie informieren. 

Das Wahlfach beginnt grundsätzlich am Donnerstag und dauert bis einschließlich Dienstag der Folgewoche. 

Für die Dauer eines jeweiligen Wahlfachblockes von Donnerstag bis Dienstag werden jeweils nur 2 Studenten angenommen. 

Vorgesehen ist der Einsatz im OP als Assistent, die Hospitation in den Spezialsprechstunden sowie die Teilnahme an den Stationsvisiten bzw. die Einführung in die Stationsarbeit. Jeder Wahlfachstudent wird einer Station zugeteilt werden. 

Während am Donnerstag, Montag und Dienstag, wie bereits erwähnt, der klinische Einsatz im Vordergrund steht, wird am Freitag verstärkt Lehre durchgeführt werden, indem mit dem Stationsarzt/Stationsoberarzt ein gemeinsam festgelegtes Themengebiet oder ein Fall besprochen wird. 

 

Anmeldung

Die Terminvergabe für das Wahlfach erfolgt über Frau Knöchel (carola.knoechel@uk-halle.de, Tel.: 0345 557 4802)

 

Organisatorisches 

Wir bitten, dass sich die Wahlfachstudenten an ihrem ersten Tag gegen 7.20 Uhr bei Frau Knöchel anmelden und um 7.30 Uhr in der Besprechung (Konferenzraum, 1. Etage, Magdeburger Straße) einfinden und sich kurz vorstellen. Für das Wahlfach ist Arbeitskleidung mitzubringen (mindestens Arztkittel). Zudem weisen wir darauf hin, dass es nicht immer möglich sein wird, private Sachen während des Aufenthaltes unter Verschluss zu halten. Aus diesem Grund bitten wir, auf das Mitbringen von Wertsachen zu verzichten. 

Sollten Fragen in Bezug auf den organisatorischen fachlichen Ablauf bestehen, können Sie Herrn  apl. Prof. Dr. Zeh kontaktieren .

 

Hospitation im Operationssaal 

Prinzipiell ist im Operationssaal die Hospitation vorgesehen. Für Studenten, die bereits Erfahrungen im Operationssaal (korrektes Verhalten in Bezug auf die Sterilität, chirurgische Händedesinfektion, Verhalten am Operationstisch) gesammelt haben, ist auch die direkte Assistenz möglich. Ansonsten soll bei der Hospitation im Operationssaal der Ablauf einer korrekten chirurgischen Händedesinfektion vermittelt werden, zudem das Verhalten im Operationssaal in Bezug auf Beachtung der Sterilität. Darüber hinaus werden unter fachlichem Aspekt die Indikation der laufenden Operation anhand des klinischen Befundes bzw. des Röntgenbefundes erläutert und der Operationsverlauf durch den Operateur bzw. seinen Assistenten erklärt. Selbstverständlich können Fragen beantwortet werden.

 

Hospitation in der Ambulanzsprechstunde bzw. auf Station

Abhängig vom jeweiligen Wochentag ist die Hospitation in einer der Spezialsprechstunden möglich. Hier wird grundlegendes Wissen über die entsprechenden Krankheitsbilder vermittelt, insbesondere Aspekte der Beurteilung von Röntgenaufnahmen sowie klinische Untersuchungstechniken in Bezug auf die jeweiligen Krankheitsbilder.

Das Department für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie verfügt über die vollständige Weiterbildungsberechtigung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Verbund (Univ.-Prof. Dr. med. K.-St. Delank / PD Dr. med. habil. M. Aurich). Die Weiterbildung ist auf der Basis der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt vom 16.04.2005 in der Fassung vom 01.01.2011 ist die Weiterbildung im DOUW strukturiert und organisiert. Entsprechend der jeweiligen Rotationen finden Gespräche als Jahresabschluss mit den entsprechenden Weiterbildern statt und dienen dazu, den bisherigen Ausbildungsstand und Verlauf zu beurteilen und die folgenden Rotationen festzulegen. Sie orientiert sich am schriftlich niedergelegten Curriculum der Weiterbildung des DOUW. 

In der Regel ist es schon während des Commun trunk möglich, die vorgegebenen halbjährlichen Rotationen auf der Intensivstation als auch in der Zentralen Notaufnahme, hier mit der fachübergreifenden Notfallversorgung der chirurgischen Fächer (Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Thoraxchirurgie, Kinderchirurgie, Orthopädie) zu absolvieren.

Am DOUW bestehen neben der vollständigen Weiterbildungsbrechtigung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie die folgenden zusätzlichen Weiterbildungsberechtigungen:

  • Spezielle Unfallchirurgie (PD Dr. Aurich)
  • Spezielle orthopädische Chirurgie (Prof. Dr. Delank)
  • Orthopädische Rheumatologie (Prof. Delank)
  • Sportmedizin (Dr. Neef / Herr Noack im Verbund)
  • Kinderorthopädie (Prof. Dr. Wohlrab)
  • Physikalische Therapie und Balneologie (Prof. Dr. Wohlrab)
  • Fachbezogene Röntgendiagnostik (Prof. Dr. Delank)

 

Unfallchirurgisch orientierte Bewerbungen zum FA für Orthopädie und Unfallchirurgie bzw. zur Speziellen Unfallchirurgie sind zu richten an: 

PD Dr. med. Matthias Aurich
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Martin-Luther Universität Halle (Saale)
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale)

 

Bewerbungen zur Zusatzbezeichnung Sportmedizin sind zu richten an: 

Dr. med. Rüdiger Neef
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Martin-Luther Universität Halle (Saale
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle (Saale) 

  

Bezüglich der im Weiteren genannten Weiterbildungsschwerpunkte wenden Sie sich bitte an die o.g. Kollegen.

Datum Referent Thema
06.04.21 Dr. Schütte: Strahlenschutz
20.04.21 Hr. Brakopp: Hip-Spine-Syndrom
04.05.21 Dr. Neef: Diagnostik und Therapie der Osteoporose
18.05.21 Dr. Diers: Pertrochantere Femurfrakturen: Tricks und Pitfalls einer „einfachen Nagelosteosynthese“
01.06.21 Prof. Heinroth: Perioperative Thromboseprophylaxe: Bridging bei Einnahme von Antikoagulantien (NOAKs, Vitamin-K-Antagonisten, Herzklappen)
15.06.21 Fr. Bjelajac OP Aufklärung aus juristischer Sicht
29.06.21 Hr. Giesecke: Aktuelle Konzepte zur Behandlung von Anschlussdegeneration nach cervikaler Segmentfusion
06.07.21 Dr. Kunath: Multimodale Therapiekonzepte zur Behandlung der Weichteilsarkome
20.07.21 Hr. Altenkirch: Management von Periimplantat-Infekten nach Osteosynthese
03.08.21 PD Aurich: Knorpel -Verfahren am Knie und Sprunggelenk: aktueller Stand
17.08.21 Hr. Okoniewski: Pharmakokinetik von Cefuroxim an der Wirbelsäule und Hüftgelenk
31.08.21 Fr. Schmiedel: Stellenwert der Lauge-Hansen-Klassifikation in Diagnostik und Therapie der Sprunggelenksfraktur unter besonderer Berücksichtigung des geriatrischen Patienten
14.09.21 Dr. Schütte: Hamstringverletzungen: eine unterschätzte Entität mit wichtiger Funktion für die Mobilisation und Gangsicherheit
28.09.21 Hr. Petrou: Radiofrequenz-Ablation bei Knochenmetastasen an der Wirbelsäule
12.10.21 Dr. Dietz: Instabilitäten nach Primärer KTEP Implantation: Ursachen und Lösungen
09.11.21 Dr. Fischer: OSG Arthrodese: wie, womit, bei wem?
23.11.21 Prof. Kaiser: Kadi-Frakturen im Wachstumsalter
30.11.21 Hr. Blasko: Moderne Versorgungsstrategien der lateralen Klavikula-Fraktur und der Schultereckgelenks-Sprengung
14.12.21 Dr. Flöther: Postoperative Schmerztherapie (Stufenschema) - Standards am Universitätsklinikum; junger vs. geriatrischer Patient