Im Vergleich zu stationären Versorgungsbereichen sind Zentrale Notaufnahmen gekennzeichnet durch ein heterogenes Patientenklientel und einer ausgeprägten Komplexität an Krankheiten. Die Mitarbeiter müssen, oft unter Zeitdruck, auf ein fundiertes Wissen zurückgreifen können und in der Lage sein, die besonderen Belastungen des Patienten wahrzunehmen und in situationsgerechtes und empathisches Handeln umzusetzen. 

Beginn:     voraussichtlich 01.03.2021

Dauer:      2-5 Jahre

Preis:        5.200 € inkl. Prüfungs- und
                 Zertifikatsgebühren
                 215 € Nachprüfungsgebühr
                 zzgl. Kosten für die Wahlmodule

Dieses Modul vermittelt erweiterte Kenntnisse für immer wiederkehrende Prozesse und Handlungsabläufe in der Notaufnahme. Sie bilden die Basis für die tagtägliche Praxis in diesem Bereich. Der Schwerpunkt liegt hierbei im Erstkontakt und der Ersteinschätzung von Patienten. Darüber hinaus vermittelt das Modul eine grundlegend symptomorientierte Sichtweise und daraus abgeleitete Handlungsweisen in der Begleitung von Notfallpatienten. Die klinische und apparative Überwachung, Bewertung der Ergebnisse und der Umgang mit lebensbedrohlichen Situationen finden besondere Berücksichtigung. Zudem wird die Rolle der Notfallpflegenden und der Umgang mit Belastungen erarbeitet.

Dieses Modul vermittelt erweiterte Kenntnisse im Umgang mit ausgewählten besonderen Patientengruppen und den damit verbundenen spezifischen Herausforderungen in der klinischen und pflegerischen Akutversorgung. Darüber hinaus werden spezielle Notfallszenarien und deren Konsequenzen für die Behandlung, wie auch die darauf abgestimmten Abläufe in der Notaufnahme erarbeitet.

Dieses Modul vermittelt erweiterte Kenntnisse im Umgang mit ausgewählten besonderen Patientengruppen und den damit verbundenen spezifischen Herausforderungen in der klinischen und pflegerischen Akutversorgung. Darüber hinaus werden spezielle Notfallszenarien und deren Konsequenzen für die Behandlung, wie auch die darauf abgestimmten Abläufe in der Notaufnahme erarbeitet.

In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden mit Erkrankungen der primär nichtoperativen Fachbereiche auseinander.

Die Versorgung traumatologischer Patienten in der Notaufnahme stellt eine immer wiederkehrende Herausforderung dar. Insbesondere die Versorgung Schwerverletzter erfordert eine hohe Handlungskompetenz und eine klare Aufgabenverteilung im therapeutischen Team. Dieses Modul vermittelt erweiterte Kenntnisse speziell im Umgang mit traumatologischen Patienten und den damit verbundenen therapeutischen und pflegerischen Handlungsprozessen in der Notaufnahme. Einen besonderen Schwerpunkt stellt hier die Versorgung von Schockraumpatienten dar. Darüber hinaus werden Kenntnisse in den Bereichen Schmerztherapie und der Versorgung von HNO und Augen-Notfallpatienten vermittelt.

1800 Stunden in verschiedenen Notaufnahmen, im Rettungsdienst und in weiteren Funktionsbereichen

  • obligatorische Einsatzgebiete:
    - 920 Stunden in einer Notaufnahme (davon mind. 300 in einer zentralen oder interdisziplinären Notaufnahme)
    - 120 Stunden im Rettungsdienst (boden- und/oder luftgebunden)
    - 260 Stunden Intensivstation
    - 200 Stunden Anästhesie
  • optionale Einsatzgebiete:
    - die verbleibenden 300 Stunden sind auf weitere mögliche Einsatzbereiche zu verteilen, bspw. psychiatrische Einrichtungen

Die Teilnahme wird in Form eines Zeugnisses einschließlich Leistungsnachweis bestätigt. Für belegte Module werden separate Zertifikate ausgestellt. 

  • Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nach §1 Absatz1 Satz 1 Nr. 1 oder 2 des Krankenpflegegesetzes
  • mindestens sechsmonatige Tätigkeit im intensivpflegerischen Bereich