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Rudern gegen Krebs – Benefizregatta in Halle (Saale)

Auch in diesem Jahr wird die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ in Halle (Saale) stattfinden. Am Sonntag, 01. September 2019, starten um 10.00 Uhr die Rennen auf der Saale vor der Ziegelwiese.  An die Erfolge der bisherigen Regatten in 2015 und 2017 kann angeschlossen werden: Bereits 87 Boote mit jeweils vier Teilnehmer/innen haben sich angemeldet, die Anmeldung ist bereits geschlossen. Veranstalter sind die Stiftung Leben mit Krebs, das Universitätsklinikum Halle (Saale) und der Hallesche Ruderclub e.V.. Dieser unterstützt die Regatta nicht nur am Veranstaltungstag, sondern insbesondere durch das vorherige Rudertraining mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, von denen viele das erste Mal bei einer Ruder-Regatta an den Start gehen. Wie groß das Engagement ist, verdeutlichen die Zahlen der letzten Regatta 2017: Die damals teilnehmenden 78 Teams haben insgesamt fast 470 Stunden Rudertraining absolviert!

Der gute Zweck, für den gerudert wird, ist die Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten durch das Ermöglichen einer spezifischen Sport- und Bewegungstherapie. Die Krebstherapie ist für Körper und Geist oft kräftezehrend und die Rückkehr in das alltägliche Leben ein schwerer Weg. Bewegung und Sport helfen diese Schritte besser zu bewältigen und zum Beispiel Nebenwirkungen oder auch Ängste und Sorgen besser zu meistern. Daher werden die Erlöse der „Onkologischen Sport- und Bewegungstherapie“ am Universitätsklinikum Halle (Saale) zugutekommen, um das dortige Angebot für die Patientinnen und Patienten auszubauen.

Eine Regatta-Teilnahme als Sponsor ist möglich. Sie können beispielsweise die Patenschaft für ein Boot übernehmen oder mit einem Stand vor Ort sein. 

Bei Interesse und weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:
Andreas Wolter
Geschäftsführer des Krukenberg-Krebszentrum Halle
Telefon: (0345) 557-7712
E-Mail: KKHalle(at)uk-halle.de 


Rückblick: "Rudern gegen Krebs"-Benefizregatta 2017

Um 9 Uhr fiel der erste Startschuss: Die Boote mit je vier Ruder/innen setzten sich in Bewegung, die Ruderblätter durchbrachen die Oberfläche des Wassers und die Doppelvierer glitten über die Saale um als erste die Ziellinie zu überqueren. Doch eigentlich stand gar nicht das Gewinnen im Vordergrund, sondern der gute Zweck.

Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ fand am Sonntag, 11. Juni, ab 9 Uhr auf der Saale an der Ziegelwiese in Halle statt. Sie wurde von der Stiftung Leben mit Krebs, dem Universitätsklinikum Halle (Saale), dem Halleschen Ruder-Club e. V und der Halleschen Rudervereinigung Böllberg/Nelson e.V. veranstaltet. Mit 78 teilnehmenden Booten, wurde die Teilnehmerzahl der ersten Regatta in Halle (Saale) 2015 übertroffen. Schirmherr der Veranstaltung war der Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Holger Stahlknecht gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor des Universitätsklinikums, PD Dr. Thomas Klöss. 

Zwischen Startschuss und Siegerehrung wurde den Besuchern weit mehr geboten, als nur die Rennläufe zu verfolgen: Das Begleitprogramm beinhaltete Tanzdarbietungen, Kinderanimation und Kinderschminken. An einer Massagestation konnten sich Zuschauer/innen und Teilnehmer/innen von Auszubildenden der Physiotherapie massieren lassen, oder an einem Wettkampf auf Ruderergometern teilnehmen, der von Sportstudierenden angeboten wurde. Die Pflegeforscher des Universitätsklinikums (UKH) waren mit Balanceboards vor Ort, auf denen der Gleichgewichtssinn trainiert werden konnte. Sommerliches Feeling kam in der Sommerlounge eines Drogerieanbieters auf und neben zahlreichen Informationsständen kam das leibliche Wohl nicht zu kurz: Neben Hamburgern und verschiedenem Grillgut wurden Kaffee und selbstgebackener Kuchen angeboten, verkauft durch Auszubildende des UKH.

Freiwillige Helfer unterstützen die Regatta

Ohne die Unterstützung der fast einhundert freiwilligen Helfer wäre die Umsetzung Regatta nicht möglich gewesen. Viele von ihnen sind Mitglieder der Rudervereine, die auch ihre Boote zur Verfügung stellten und mit den Teilnehmer/innen im Vorfeld trainierten. Die 78 teilnehmenden Teams haben insgesamt fast 470 Stunden Rudertraining absolviert!  

Auch das Ausbildungszentrum für Gesundheitsfachberufe (ABZ) des UKH war mit zahlreichen Helfern in der Vor- und Nachbereitung und natürlich vor Ort aktiv. Susann Zawatzki, Lehrerin der Fachrichtung Gesundheits-, Kranken- und Kinderkrankenpflege am ABZ dazu: „Natürlich unterstützen wir auch in diesem Jahr diese gemeinnützige und für uns überaus wichtige Veranstaltung, die den an Krebs Erkrankten in Halle zugutekommt. Sechzig Auszubildende und Lehrkräfte beteiligen sich an der Regatta und backen viele leckere Kuchen. Die Backwaren bieten wir ebenso wie Getränke und gegrillte Würstchen an – der Erlös wird komplett gespendet. Es sei mir erlaubt, an dieser Stelle allen für ihre Unterstützung ein großes Dankeschön auszusprechen.“

Für den guten Zweck: Krebspatienten durch Sporttherapie unterstützen

Die Erlöse der Veranstaltung gingen zur Unterstützung der „Onkologischen Sport- und Bewegungstherapie“ ans Universitätsklinikum. Krebserkrankungen betreffen viele Menschen. Die Behandlung ist außerordentlich kräftezehrend für Körper und Geist und die Rückkehr in das normale Leben oft ein schwerer Weg. Bewegung und Sport helfen den Patienten diese Schritte besser zu gehen, um zum Beispiel Nebenwirkungen oder auch Ängste und Sorgen besser zu meistern. Diese von Wissenschaftlern entwickelten und auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmten Sportprojekte vermitteln auch das Gefühl, in unserer Gesellschaft nicht alleine da zu stehen, sondern aktiv gestützt und unterstützt zu werden.

Aus dem Ablaufplan

Die Begrüßung der Teilnehmer/innen und Besucher/innen erfolgte um 9 Uhr durch Bürgermeister Egbert Geier. Nach den Vorläufen hielten gegen 12 Uhr Julia Lier, Ruder-Olympiasiegerin im Doppelvierer, und Sven Weise, Vertreter der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V., Grußworte. Die Halbfinals starteten gegen 13.30 Uhr, die Finalläufe gegen 15.30 Uhr. Beendet wurde die Veranstaltung durch die Siegerehrung, die Holger Stahlknecht gemeinsam mit Vertretern der Rudervereine gegen 17 Uhr durchführte.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Studierenden, Mitarbeiter/innen des Universitätsklinikums, der Martin-Luther-Universität sowie durch hallesche Rudervereine.