Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
Sehr geehrte/r Besucher/in unseres Internetauftrittes,

wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

Unsere Datenschutzinformationen finden Sie unter Datenschutzerklärung
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Studienergebnisse

Liebe/r Teilnehmer/innen,  

im Verlauf unserer Studie haben bisher 847 Teilnehmer/innen Einträge (Stand 20.11.2020) über mindestens 2 Tage in unser Symptomtagebuch gemacht, wovon 725 (85,6%) bereits über den vollen Zeitraum von 14 Tagen oder länger teilgenommen haben. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen nun ein paar unserer Ergebnisse präsentieren:  

Bisher haben 69 Teilnehmer/innen (8,1%) zu irgendeinem Zeitpunkt angegeben, Fieber zu haben (gefühlt oder gemessen). Pro Tag gesehen, lag der Anteil meistens unter 0,5%. Leider befinden wir uns aktuell in einer Situation, wo die Anzahl der Neuinfizierten fast täglich einen neuen Höchstwert erklimmt. Hinzu kommt, dass die Zeit der Erkältungen und der Grippe ebenfalls bereits begonnen hat. Aufgrund dieser Entwicklungen erwarten wir ebenfalls einen Anstieg der berichteten Symptome in den nächsten Wochen.  

Im Folgenden sehen Sie den Anteil der Teilnehmer/innen mit Fieber pro Tag (Stand 20.11.2020) und dem zugehörigen 95% Konfidenzintervall (eine Person kann über mehrere Tage inweg Fieber angeben): 

Des Weiteren möchten wir Ihnen den Anteil der Teilnehmer/innen mit Influenza-like-Illness (ILI) Symptomen (Stand 20.11.20), also Influenza-ähnlichen Symptomen, präsentieren. Dies wurde definiert als entweder Halsschmerzen und/oder trockener Husten und/oder laufende oder verstopfte Nase und/oder Fieber über mindestens 3 aufeinander folgende Tage, worunter jedoch eine laufende oder verstopfte Nase alleine nicht genügt. 

Außerdem haben wir den Anteil der Teilnehmer/innen mit mindestens einem, zwei oder drei Symptomen pro Tag analysiert. Hierbei sind Spitzen zu Beginn unserer Studie und danach ein abfallender Trend in allen drei Kategorien zu erkennen.

Die Spitze am Anfang wurde vermutlich durch eine tatsächlich erhöhte Symptomlast zu Beginn unserer Studie verursacht. Sicherlich leistete das Coronavirus nur einen sehr geringen Beitrag, und die Symptome wurden meistens durch andere Viren verursacht. Außerdem gab es Ende April/Anfang Mai sehr viele Einträge, die auf eine Allergie hindeuteten, was mit Frühblüher-Allergien zu erklären wäre. Jedoch ist es auch nicht unüblich, dass am Anfang einer solchen Studie eher Personen teilnehmen, die bereits Symptome haben, bzw. im Allgemeinen am Anfang mehr Symptome eingetragen werden. Deshalb ist es von Vorteil, dass unsere Studie nun schon etwas länger läuft, da wir so einen potentiellen Anstieg im Herbst klarer feststellen können. Der etwas ansteigende Trend Ende Juni/Anfang Juli kann sich in den kommenden Auswertungen durch Nachtragungen von Personen, die keine Symptome hatten noch reduzieren. Allerdings ist es auch denkbar, dass die Reduktion der Kontaktbeschränkungen zu mehr Infektionen führen (Allerdings handelt es sich auch in diesem Fall nicht nur um COVID-19).

In weiteren Auswertungen möchten wir etwas genauer die unterschiedlichen Symptommuster beschreiben. 

Wir bedanken uns bei allen, die teilnehmen und hoffen auf Ihre weitere Unterstützung!