Umfrage zur Nutzung unserer Internetseite
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wir, das Universitätsklinikum Halle (Saale), führen im Moment eine Umfrage über die Nutzung unserer Internetseite durch. Mit den Ergebnissen dieser völlig anonymen und freiwilligen Umfrage wollen wir unsere Seite für Sie attraktiver und besser nutzbar machen. Wir würden uns deshalb sehr über Ihre Teilnahme freuen. Das Beantworten der Fragen dauert auch nur wenige Minuten.

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Liebe Blutspenderinnen und Blutspender,
Sehr geehrte Interessierte.

An dieser Stelle möchten wir immer wieder auf Neuerungen bei uns aufmerksam machen, sei es Fachliches, also Wissenswertes aus unserem Fach oder auch Organisatorisches.

Neue Testungen                     

Hepatitis E-Virus (HEV)
Seit Januar 2020 ist in Deutschland bei der Herstellung von Blutpräparaten auch die Testung auf Hepatitis E, eine verbreitete Form der Virus-Leberentzündung, vorgeschrieben.
Wir haben den Test für alle Spendearten bereits im November eingeführt.
Dieses Virus wird ähnlich wie Hepatitis A durch sogenannte Schmierinfektionen übertragen und kann z. B. durch den Verzehr von unzureichend gegartem Schweine- oder Wildfleisch oder auch Muscheln erworben werden, stellt aber für einen gesunden Menschen keine Gefahr dar und die Infektion wird sehr häufig überhaupt nicht bemerkt.
Zur Vermeidung der Übertragung dieses Virus auf schwerkranke und/oder immungeschwächte Patienten (z.B. Neu- oder Frühgeborene, Krebskranke, Transplantierte) werden alle Spenden getestet. Positiv getestete Spenden werden ausgesondert, deren Spender für 4 Monate von jeglichen Blutspenden zurückgestellt.

West-Nil-Virus (WNV)
Ein Virus, das ursprünglich in den Tropen und Subtropen beheimatet war, verbreitet sich durch Zugvögel nahezu weltweit und findet durch die Klimaveränderungen neue Gebiete auch in den gemäßigten Breiten, in den vergangenen Jahren waren das in den Sommer- und Herbstmonaten vor allem die (Urlaubs) Länder Südeuropas wie z. B. Italien. 
Es wird durch Mücken zwischen den Vögeln übertragen, aber auch auf Säugetiere, vor allem Pferde oder eben den Menschen. Ein infizierter Mensch verspürt häufig gar nichts oder entwickelt grippeähnliche Symptome mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit usw., also bei einem ansonsten Gesunden nichts Dramatisches. 
Aber auch hier müssen wir unsere Patienten im Blick behalten, bei einer geschwächten oder unterdrückten Abwehr kann auch dieses Virus gefährlich werden.
Konsequenzen für die Blutspende:
Anfangs galt, dass wir Spender nach Rückkehr aus Risikogebieten zwischen 1. Juni und 30. November für 4 Wochen (reichliche Inkubationszeit) zurückgestellt haben.
Als sich die Risikogebiete ausdehnten und deutlich mehr Spender von Rückstellungen betroffen gewesen wären, haben wir gezielt für diese Spenden Tests auf WNV durchgeführt.
Nun scheint das Virus aber auch in Deutschland eine neue Heimat gefunden zu haben. Und so wird ab sofort jede Spende vom 1. Juni bis Ende des Jahres auf WNV getestet.

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