Hirnstammtumoren

Tumorerkrankungen im Bereich des Hirnstammes stellen für Betroffene und ihre Angehörigen eine ganz besondere Belastung dar, da häufig Kinder betroffen sind. Medulloblastome, pilozytische Astrozytome und auch Ependymome gehören zu den häufigsten Tumorerkrankungen im Kindesalter.

Als weltweit erstes Team haben wir in den 90er Jahren das sogenannte "funktionelle Mapping" in die Neurochirurgie eingeführt, das mittlerweilen von führenden Hirnstammspezialisten als unverzichtbar bei der Behandlung solcher Hirnstammtumoren angesehen wird. Das Verfahren dient zur Lokalisation von lebenswichtigen Strukturen und Nerven mit Hilfe einer kleinen elektrischen Stimulationssonde.

Nur mit diesen Verfahren können im Operationssaal funktionell stumme und unwichtige Areale von lebenswichtigen Arealen unterschieden werden. So wird ein schonender Zugangsweg in den Hirnstamm gewährleistet und eine maximale und radikale Tumorentfernung möglich, was die Prognose entscheidend beeinflusst und gleichzeitig das zusätzliche Risiko für Funktionsausfälle minimiert.

Direktorat

Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Strauss

Sekretariat:
Heike Nywelt

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik
für Neurochirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557 1407
Telefax: (0345) 557 1412
E-Mail:
christian.strauss(at)medizin.uni-halle.de
neurochirurgie(at)medizin.uni-halle.de

 

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Operation mit der "Hallenser Ampel": Automatisiertes Neuromonitoring