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Cavernöse Hämangiome

Diese zerebralen Gefäßmissbildungen sind angeboren. Sie bestehen aus einem Konvolut von erweiterten Gefäß-Hohlräumen, die mit einem Kapillarsystem in Verbindung stehen. Bei dieser Missbildung auf der Ebene unterhalb der Arterien und Venen kommt es, im Gegensatz zu den echten arterio-venösen Angiomen, seltener zu lebensbedrohlichen Blutungen. Es kommt öfter zu Sickerblutungen. Häufig manifestieren sich cavernöse Hämangiome entsprechend ihrer Lokalisation, und führen zu umschriebenen Ausfällen oder zu epileptischen Anfällen.

Eine operative Therapie ist nur dann angezeigt, wenn solche Missbildungen Beschwerden verursachen. Mit den Methoden der modernen Neuronavigation ist ein sicheres Auffinden der Läsion und damit die operative Entfernung in der Regel mit einer maximalen Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten.

Einen Sonderfall stellen die Cavernome des Hirnstamms dar, da aufgrund der dichtesten Faserkonzentration in diesem lebenswichtigen Areal solch eine Blutung zu katastrophalen Auswirkungen für den Betroffenen führen kann. Auch die operative Therapie einer solchen Gefäßmalformation im Hirnstamm stellt höchste Anforderungen an das gesamte neurochirurgische Team. Unverzichtbar sind moderne Verfahren des intraoperativen Neuromonitorings, um das Risiko für den Patienten so minimal wie möglich zu halten.

Cavernom

Direktorat

Direktor:
Prof. Dr. med. Christian Strauss

Sekretariat:
Heike Nywelt

Hausanschrift:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik
für Neurochirurgie
Ernst-Grube-Str. 40
06120 Halle (Saale)

Telefon: (0345) 557 1407
Telefax: (0345) 557 1412
E-Mail:
christian.strauss(at)medizin.uni-halle.de
neurochirurgie(at)medizin.uni-halle.de

 

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Operation mit der "Hallenser Ampel": Automatisiertes Neuromonitoring