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Evaluierung der Publikationen

zu bewertenArt der Bewertung
peer reviewed Journals*, KasuistikenErst- und Letztautor: je 1/3 des IF
Koautoren: Aufteilung des verbleibenden Drittels
Letters to the Editor**, Comments**, Journal Club, Literatur kommentiert, Bildbeiträge (Image of the month) etc.0,1 x IF der Zeitschrift
Letters to the Editor (Ausnahmen)Originalarbeiten in Zeitschriften, in denen Originalarbeiten auch als Letters publiziert werden (z.B. Nature) erhalten den vollen IF.
Buchbeiträgekeine Wertung (lt. Beschluß des FV FVB 1/9/14)
Author reply**keine Wertung
Supplement Beiträgekeine Wertung
Abstract, Tagungsberichte etc.keine Wertung
Monographienkeine Wertung
Dissertationsbetreuungkeine Wertung
Habilitationsbetreuungkeine Wertung
Sonstige Publikationenkeine Wertung
Patentekeine Wertung

* Publikationen können über die Importfunktion der FACT-Datenbank aus Fachdatenbanken (PubMed, Web of Science) in die FACT-Datenbank aufgenommen werden. Die Zuordnung des IF erfolgt dabei automatisch. ePub-Arbeiten werden mit Erscheinen der Print-Version gegen diese ausgetauscht. Eine "Doppelwertung" ist auszuschließen. Die Zuweisung des Journal Impact Factors zu einem Artikel erfolgt entsprechend dem Erscheinungsjahres des betreffenden Artikels.

** Um eine Kontrolle der Publikationsdaten in der FACT-Datenbank hinsichtlich der Letters, Comments, Author-Reply zu gewährleisten und fehlerhafte Zuweisungen von IF zu diesen Publikationsformen zu vermeiden, wird das Forschungsprodekanat alle Artikel mit < 2 Seiten Umfang überprüfen.

Hinweise zur Autorschaft bei Publikationen

In die Bewertung fließen nur Leistungen von Mitarbeitern ein, die namentlich im Autorenstring des Papers aufgeführt sind und eine Zuordnung zur Universitätsmedizin Halle aufweisen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Denkschrift "Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" der DFG (Direktlink zum pdf) (Seite 30)

"Als Autoren einer wissenschaftlichen Originalveröffentlichung sollen alle diejenigen, aber auch nur diejenigen, firmieren, die zur Konzeption der Studien oder Experimente, zur Erarbeitung, Analyse und Interpretation der Daten und zur Formulierung des Manuskripts selbst wesentlich beigetragen und seiner Veröffentlichung zugestimmt haben, das heißt, sie verantwortlich mittragen.  ...  Daher reichen, um eine Autorschaft zu rechtfertigen, für sich alleine nicht aus andere Beiträge wie

  • bloß organisatorische Verantwortung für die Einwerbung von Fördermitteln,
  • Beistellung von Standard-Untersuchungsmaterialien,
  • Unterweisung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Standard-Methoden,
  • lediglich technische Mitwirkung bei der Datenerhebung,
  • lediglich technische Unterstützung, zum Beispiel bloße Beistellung von Geräten, Versuchstieren,
  • regelmäßig die bloße Überlassung von Datensätzen,
  • alleiniges Lesen des Manuskripts ohne substanzielle Mitgestaltung des Inhalts,
  • Leitung einer Institution oder Organisationseinheit, in der die Publikation entstanden ist.

Solche Unterstützung kann in Fußnoten oder im Vorwort angemessen anerkannt werden."

Sonderfälle

Bei Arbeiten mit mehreren Erst- oder Letztautoren wird das Drittel des IF für die Erst- bzw. Letztautorschaft und der Anteil des Coautors zu gleichen Teilen auf die Autoren aufgeteilt. Da die Datenbank keine Zuordnungsfunktion dafür hat, muss diese Form der Anrechnung beim Forschungsprodekanat unter Einreichung einer Kopie des Artikels beantragt werden.

Arbeiten von Autoren, die nicht an der Fakultät angestellt sind können in der Evaluation nur angerechnet werden, wenn als Affiliation die Universitätsmedizin Halle angegeben wurde. Dazu ist dem Forschungsprodekanat eine Kopie der Arbeit vorzulegen.

Im Evaluationszeitraum veröffentlichte Arbeiten von neuberufenen Kollegen, die an ihren Herkunftseinrichtungen erstellt wurden und in denen als Affiliation die Herkunftseinrichtung angeben wurde, werden angerechnet, wenn dem Forschungsprodekanat eine Kopie der Arbeit vorgelegt wird.

Für Doktoranden, die an Publikationen beteiligt sind, erfolgt eine Anrechnung der Publikationsleistungen nur, wenn die betreffenden Personen einen gültigen Doktorandenvertrag haben. Dieser ist dem Forschungsprodekanat vorzulegen.