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Laparoskopie

Ein Schwerpunkt unserer operativen Therapien in der Behandlung der verschiedensten urologischen Erkrankungen ist die Laparoskopie, die als sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie bekannt ist. Im Bereich der laparoskopischen Verfahren hat die Urologie des Universitätsklinikums Halle Pionierarbeit geleistet und setzt diese seit Jahren mit eigener Forschung auf dem Gebiet fort. Seit über zehn Jahren bilden wir Kollegen in internationalen Laparoskopiekursen aus. 

Im Vergleich zur offenen Schnittoperation ist die laparoskopische Methode für den Patienten wesentlich schonender. So sind bei der Laparoskopie lediglich mehrere kleine Schnitte nötig, um die Trokare für Kamera und Arbeitsinstrumente durch Haut und Bauchdecke in den Eingriffsbereich zu führen.

Prostatektomie, Nierenteilresektion, Nephrektomie, Nierenbeckenplastik, Kolposakropexie, retroperitoneale und pelvine Lymphadenektomie, Lymphozelenfensterung und Varikozelen-OP führen wie standardmäßig laparoskopisch durch. Die Nieren-Lebendspende vor Nierentransplantation führen wir seit 2004 laparoskopisch handassistiert durch. Inzwischen sind mehr als 100 Eingriffen auf diesem Wege erfolgreich vorgenommen worden. Die Vorteile der Laparoskopie sind geringerer Blutverlust, weniger postoperative Schmerzen damit weniger Schmerzmittelbedarf, weniger Wundheilungsstörungen, schnellere Rekonvaleszenzzeit. Nicht zuletzt ist das kosmetische Ergebnis durch die Reduktion des Zugangsweges wesentlich besser als bei der konventionellen Schnittoperation.

Workshop

In unseren Workshops zu laparoskopischen Techniken in der Urologie bieten wir für Kolleginnen und Kollegen regelmäßig Fortbildungen an. Weitere Infos hier.