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Familienhebammen im Land Sachsen-Anhalt: Aufsuchende Familienhilfe durch qualifizierte Hebammen mit erweitertem Tätigkeitsfeld

Kurztitel

  • Familienhebammen im Land Sachsen-Anhalt 

Zeitraum

  • 06/2006-12/2007

Leitung

Partner

  • Landeshebammenverband Sachsen-Anhalt e.V. 

Förderung

  • Landeshebammenverband Sachsen-Anhalt e.V. 

Zusammenfassung

Hintergrund

Seit Anfang 2006 verwirklicht das Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales von Sachsen-Anhalt in Zusammenarbeit mit dem Landeshebammenverband das Projekt "Familienhebammen im Land Sachsen-Anhalt", das eine modularisierte, praxisreflektierende Weiterbildung von 260 Std. umfasst. Bis Ende 2007 wurden 21 Hebammen für ihr erweitertes Tätigkeitsfeld qualifiziert; ein weiterer Kurs wurde im Februar 2008 begonnen. Die Tätigkeit der Familienhebammen beinhaltet – neben den laut Hebammenhilfe-Gebührenverordnung (HebGV; Bund Deutscher Hebammen e.V. 2004) bis zur 8. Lebenswoche abrechnungsfähigen Leistungen – die gesundheits- und psychosozial orientierten Betreuungsbesuche im häuslichen Umfeld von besonders belasteten Frauen/ Familien bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes. Die Leistungsvergütung wird durch das Ministerium für Arbeit, Frauen, Gesundheit und Soziales von Sachsen-Anhalt im Umfang von maximal 10 Std. pro Woche pro Familienhebamme sichergestellt. 

Fragestellung

  • Wie wirksam sind die Interventionen durch die Familienhebammen hinsichtlich der Allgemeinen Selbstwirksamkeit und Elternkompetenz- bzw. -kontrollüberzeugung der Mütter? (Outcome-Orientierung)
  • Wie schätzen die Klientinnen die erweiterte Tätigkeit durch die Familienhebammen ein (Klientinnenorientierung)? 
  • Welche Betreuungsleistungen werden durch die Familienhebammen erbracht im Hinblick auf die gesundheitlichen und psychosozialen Bedürfnisse der betreuten Frauen/ Kinder? (Prozessorientierung) 
  • An welche Akteure des Gesundheits- und Sozialbereichs vermitteln die Familienhebammen die betreuten Familien und mit welchen Akteuren arbeiten sie zusammen? (Prozessorientierung) 

Methoden

Ein mehrzeitiges Präpost-Design; standardisierte Erhebungsinstrumente; prospektive Dokumentation der Betreuungsleistungen durch die Familienhebammen. 

Ergebnisse und Diskussion

siehe pdf-Datei der Publikationen