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Ösophagusszintigraphie (Untersuchung der Speiseröhre)

 

Welchen Zweck hat die Untersuchung?

Bei manchen Erkrankungen (z. B. Achalasie, Sklerodermie) ist der Nahrungstransport in der Speiseröhre gestört. Mit der Ösophagusszintigraphie kann der Transport verfolgt werden, um diese Störungen aufzudecken oder den Verlauf zu kontrollieren.

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Sie bekommen Testmahlzeiten (breiig bzw. flüssig), die eine kleine Menge Radiopharmakon enthalten. Der Schluckvorgang wird unter der Gammakamera aufgezeichnet. Die Untersuchung dauert insgesamt ca. 30 Minuten.

 

Merke ich etwas bei der Untersuchung?

In der Regel merken Sie von dem verabreichten Radiopharmakon nichts.

Wie jede nuklearmedizinische Untersuchung sind auch diese mit einer (geringen) Strahlenexposition verbunden. Diese ist nicht höher als bei anderen radiologischen Untersuchungen. Bei Verwendung der üblichen Aktivität beträgt die effektive Dosis ca. 2,7 mSv. Zum Vergleich: die durchschnittliche natürliche Strahlenbelastung in Deutschland beträgt pro Jahr ca. 2,1 mSv. Bei einer Computertomographie des Brustraums (CT Thorax) beträgt die effektive Dosis 5,8 ‑ 8 mSv.

 

Sind Vorbereitungen nötig?

Für die Untersuchung müssen Sie mindestens 3h (bei Achalasie 12h) nüchtern sein (auch keine Flüssigkeiten). Bitte bringen Sie eine Portion Milchreis oder Ähnliches mit.

 

Bezahlt meine Krankenkasse die Untersuchung?

Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die Untersuchung.

Privatversicherten empfehlen wir, sich im Vorfeld mit Ihrer Krankenkasse abzustimmen.

 

Wo/Wie melde ich mich an?

Am besten über das Anmeldeformular (Link), alternativ  telefonisch (0345/557-4308 oder -4363), per E-Mail (nuklearmedizin@uk-halle.de) oder Fax (0345/557-3466).

Zur Untersuchung bringen Sie bitte ihre Chipkarte, einen gültigen Überweisungsschein sowie Vorbefunde und Medikamentenliste mit.

 

Weiterführende Informationen

www.neurogastro.de/tl_files/pdf/Oesophagus_Szintigraphie.pdf