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Experimentelle und klinische Audiologie und Neurootologie

Leiter

apl. Prof. Dr. rer. nat., rer. medic. habil. Torsten Rahne
Diplomphysiker
Tel.: +49 (345) 557 5362
E-Mail-Kontakt

Lebenslauf, Publikationen

 

Die audiologische Forschung hat, seit 1868 Prof. Hermann Schwartze als erster deutscher Professor für Ohrenheilkunde seine Tätigkeit in Halle (Saale) begann, eine lange erfolgreiche Tradition. Sein späterer Nachfolger Prof. Harry Jakobi initiierte die experimentelle Innenohrforschung und schuf die Arbeitsbedingungen dafür. Insbesondere die Sprach- und Kinderaudiometrie konnte maßgeblich weiterentwickelt werden. Die von ihm organisierten internationalen Innenohrsymposien waren beachtete Veranstaltungen. Er etablierte 1959 eine Spezialausbildungsrichtung für Audiologisch-Phoniatrische Assistentinnen, die in modifizierter Form bis heute an der Klinik erhalten geblieben ist. Nach ihm wirkten weiterte zahlreiche im In- und Ausland anerkannte Wissenschaftler.

Forschungsschwerpunkte

  • Audiologische Charakterisierung von Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) (Priv.-Doz. Dr. Rahne, Dr. Hanisch, Priv.-Doz. Dr. Kornhuber (Neurologie))
  • Audiologische und neurootologische Charakterisierung von Patienten mit MELAS-Syndrom (Priv.-Doz. Dr. Rahne, Prof. Dr. Plontke, Prof. Dr. Deschauer (Neurologie))
  • Früherkennung von Hörschäden bei Patienten mit CIS-Platin-Chemotherapie (Priv.-Doz. Dr. Rahne, Prof. Dr. Plontke, Dr. Mauermann (Univ. Oldenburg))
  • Untersuchung der Implantatstabilität nach BAHA-Implantation (Priv.-Doz. Dr. Rahne)
  • Objektive Messung von Klangfarbenwahrnehmung (Priv.-Doz. Dr. Rahne)
  • Hörschwellenmessung bei BAHA-Softband-Patienten mittels auditorisch evozierter Potentiale (Priv.-Doz. Dr. Rahne)
  • Elektrophysiologische und psychoakustische Untersuchung des Einflusses von Timbre auf die auditorische Objektbildung bei Normalhörenden und Cochlear-Implant-Trägern (Priv.-Doz. Dr. Rahne, Prof. Dr. Sussman (AECOM New York))
  • Untersuchung des Sprachverständnisses von Cochlea-Implant-Trägern und Normalhörenden mit elektrophysiologischen Methoden (MMN) und Logatom-Diskriminationstests (Priv.-Doz. Dr. Rahne)
  • Beeinflussung von Stream-Segregation durch audiovisuelle Stimulation (Priv.-Doz. Dr. Rahne, Prof. Sussman (AECOM New York))