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Herzlich Willkommen

Die hallesche Universitätsmedizin, aus Medizinischer Fakultät der Martin-Luther-Universität und dem Universitätsklinikum Halle (Saale) bestehend, bildet mehr als 2000 Studierende in drei Studiengängen aus, forscht mit den Schwerpunkten Klinische Epidemiologie und Pflegeforschung sowie Molekulare Medizin/Onkologie und behandelt als Maximalversorger im südlichen Sachsen-Anhalt Patienten auf höchstem Niveau.

"Mission erfüllt" - Professor Marneros geht in den Ruhestand

„Mission erfüllt“ – auf diesen kurzen Nenner kann Professor Andreas Marneros, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, seine Bilanz seiner fast zwanzig Jahre als Klinikdirektor bringen. Doch dahinter steckt weit mehr. Denn bei seiner ersten Begehung der Klinik in der Julius-Kühn-Straße im Sommer 1992 präsentierte sich die Einrichtung in einem baulich und konzeptionell schlechten Zustand: „Ich erlebte einen Psychiatrieschock oder besser gesagt, einen Menschenrechtsschock.“ Das Schlimmste seien die geschlossenen Stationen gewesen: statt wie vorgesehen mit acht Patienten belegt, wurden hier unter schlechtesten Bedingungen 18 Menschen versorgt. Die Patienten hatten keine Intimsphäre, die Einrichtung war verschlissen: „Ich wollte einfach nur weg“, so beschreibt der Psychiater seinen ersten Eindruck von der Klinik, deren Leitung er kurze Zeit später übernahm.“ Denn: „Nur Feiglinge laufen weg und suchen sich ein Alibi.“ Weiter zum gesamten Beitrag

Neuromuskuläres Zentrum erhält erneut DGM-Gütesiegel

Die Behandlung von Muskelerkrankungen im Neuromuskulären Zentrum Halle ist erneut mit dem Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke (DGM) ausgezeichnet worden. "Wir freuen uns, dass die Qualität unserer Arbeit weiterhin anerkannt wird", sagt Professor Dr. Stephan Zierz, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Halle und Leiter des Neuromuskulären Zentrums, ein bundesweit anerkannter Experte auf dem Gebiet der Muskelerkrankungen (Myopathien). Weiter zum gesamten Beitrag

Sprecher der drei deutschen Pflegeforschungsverbünde sehen EU-Mindeststandards als Qualitäts-Chance

In 24 von 27 Mitgliedsstaaten der EU sind 12 Jahre Allgemeinbildung als Zugangsvoraussetzung zur vollen Pflegeausbildung Standard, nur für Assistenz-Berufe in der Pflege genügen in den meisten europäischen Ländern weniger als 12 Jahre Allgemeinbildung. Zu den drei Ländern, in denen dieser Standard nicht gilt, gehört Deutschland. Die EU-Kommission hat eine Neufassung der EU-Richtlinie 2005/35/EG vorgelegt, die die Qualität und Sicherheit der Pflege, die Transparenz der Ausbildungen, die Schlüssigkeit des Berufsrechts und die grenzüberschreitende Mobilität der Mitglieder der Pflegeprofession sichern sollen. Bundespolitiker der Regierungskoalition, aber auch vereinzelt der Opposition haben sich gegen diese Neufassung der EU-Kommission und gegen den europäischen Bildungsstandard gewandt. Weiter zum gesamten Beitrag

Psychische Störungen entstigmatisieren – Tag der offenen Tür in Psychiatrischer Universitätsklinik

Nach der überwältigenden Resonanz des ersten Tages der offenen Tür vor zwei Jahren möchte sich die hallesche Universitätsklinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Mittwoch, 25. Januar 2012, wieder der Öffentlichkeit präsentieren:  „Das Wahrnehmen der Psychiatrie in den Augen der Menschen zu verbessern und der  Entstigmatisierung psychischer Störungen, und der Menschen, die darunter leiden, neue Wege zu zeigen, ist unsere gemeinsame Herzensange-legenheit“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr., Prof. h. c., Dr. h. c. mult. Andreas Marneros. Die Veranstaltung findet zwischen 13 und 19 Uhr in den Räumen der Klinik, Julis-Kühn-Straße 7, statt. 

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Art und Form der Therapie psychischer Störungen einem grundlegenden Wandel unterzogen. Neben neuen und besseren medikamentösen Behandlungsstrategien rückten immer mehr komplementäre und ergänzende Therapieformen in den Mittelpunkt der Behandlung psychischer Erkrankungen. Neben den psychotherapeutischen Interventionen sind hierbei Angebote aus dem künstlerisch gestaltenden Bereich zu nennen. Ein weiterer wichtiger Faktor auf dem Weg zur Genesung von oder dem Umgang mit einer psychischen Störung stellen für viele Betroffene Selbsthilfegruppen dar. „Aus diesem Grund möchten wir zu unserem 2. Tag der offenen Tür unter dem Motto „Aktiv und kreativ leben, liebe Patienten“ neben den Angeboten unserer Klinik auch eine Schriftsteller- und Künstlergruppe vorstellen und den Betroffenen Raum geben, sich und ihre Kunst zu präsentieren.

Im Rahmen des im Anschluss in unseren Räumlichkeiten stattfindenden Psychoseseminars wird es auch die Möglichkeit geben, hierüber wie auch über weitere Themen zu diskutieren. Darüber hinaus soll das neue virtuelle Labor zur Behandlung von Ängsten vorgestellt werden. Professor Marneros sagt:  „Wir hoffen auf reges Interesse und die Möglichkeit, wieder einen kleinen Teil möglicher Berührungsängste im Umgang mit psychischer Störung abzubauen und damit dazu beizutragen, dass psychisch Kranken Normalität und Akzeptanz und vielleicht auch ein wenig Bewunderung für Ihre Kreativität und Inspirationen entgegen gebracht wird.“ Für ihn sei der Tag der offenen Tür zudem die Möglichkeit, der Öffentlichkeit seinen designierten Nachfolger im Amt als Klinikdirektor vorzustellen und von den Hallensern Abschied zu nehmen. 

Programm:

13.00 Uhr Eröffnung Hörsaal der Klinik
 Vortrag über die Historie der Klinik; Valenka Dorsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik

13:40 Uhr Vernissage Therapiehaus; Selbsthilfegruppe „Kreatives Gestalten für Menschen mit seelischen Erkrankungen“

14:00 Uhr Führungen durch die Klinik

Basar in der Ergotherapie

Imbiss

15:30 Uhr Lesung der Schreibgruppe „Regenbogen“

17:00 Uhr Psychoseseminar Station Wernicke

Ausstellung von Veronika Schneider

Die bildende Künstlerin Veronika Schneider lädt zur Präsentation der Ergebnisse ihres Arbeitsstipendiums am Dienstag, 10. Januar 2012 um 15.30 Uhr in das Institut für Physiologische Chemie, Hollystr. 1, ein. Veronika Schneider arbeitet an der Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft. Aus der Begegnung des menschlichen Körpers mit molekularbiologischer Sequenzierung lässt Veronika Schneider Bilder sinnlich-assoziativer Fragmente entstehen. Während Ihrer Arbeit erhielt die Künstlerin Einblicke in Labore und Arbeitsweisen der wissenschaftlichen Grundlagenforschung. Zu sehen sind Plastiken, Collagen und Filme. Zu sehen sind die Arbeiten bis zum 31. Januar 2012. 

Neue Kaufmännische Direktorin am Universitätsklinikum

Dr. Bettina Hailer wird neue Kaufmännische Direktorin des Universitätsklini­kums Halle (Saale). Sie wurde vom Aufsichtsrat des Universitätsklinikums mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt
und nimmt ihre Tätigkeit zum 1. Februar 2012 auf. In den vergangenen fünf Jahren war Dr. Hailer als Alleingeschäftsführerin der RKU - Universitäts- und Rehabilitationsklini­ken Ulm gGmbH tätig. Die Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgitta Wolff, gratulierte der neuen Kaufmännischen Direktorin und sagte: "Die Stelle des Kaufmännischen Direktors ist eine der Schlüsselpositionen im Klinikum. Mit Dr. Bettina Hailer haben wir für diese Stelle eine hochqualifizierte und erfahrene Klinikmanagerin gefunden, mit der das Hallenser Uniklinikum einen weiteren Schritt in Richtung Konsolidierung tun wird. Ich freue mich natürlich auch, dass diese wichtige Position wieder mit einer qualifizierten Frau besetzt wird."

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