Arbeitsbereich Nephrologie

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Im Arbeitsbereich Nephrologie gilt die besondere Aufmerksamkeit der Verhinderung von Nierenschäden z.B. durch Bluthochdruck und Zuckerkrankheit, ebenso wie der raschen Erkennung und Behandlung von entzündlichen Nierenkrankheiten sowie der Verzögerung ihres Fortschreitens. Ist es zum endgradigen Nierenversagen gekommen, bietet die Klinik alle Arten von Nierenersatzverfahren an und bereitet Patienten auf die Dialysebehandlung (Blutwäsche) und die Nierentransplantation vor.

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

Die Station 3 ist mit 34 Betten eine interdisziplinäre kardiologisch/nephrologisch geführte Station der Klinik für Innere Medizin II und III. Wir decken das gesamte Spektrum der Nierenerkrankungen, einschließlich der Behandlung von nierentransplantierten Patienten und die Vorbereitung zur Blutgruppen-inkompatiblen Lebendspende ab.

Mit breit aufgestellter Fachkompetenz ist die Klinik für Innere Medizin II ein überregionales Therapiezentrum für Patienten mit allen primären und sekundären Nierenerkrankungen. Ein spezieller Fokus liegt dabei in der Versorgung von Patienten mit Systemvaskulitiden. Aufgrund ihrer Interdisziplinarität, besteht eine hohe Expertise in der Behandlung von Patienten mit kombinierter Herz- und Niereninsuffizienz, dem sogenannten  kardio-renalen Syndrom. Weitere Schwerpunkte sind die  Betreuung  von  Patienten mit primären und sekundären Bluthochdruckerkrankungen sowie Fettstoffwechselstörungen.

So finden Sie uns:

Funktionsgebäude 15, Ebene 02, Tel. 0345 557 2722

Kontakt zum Belegungsmanagement:

Frau Verena Frömme, Tel.:0345 557 5531, Fax:0345 557 3291

Allgemeine Informationen zum Aufenthalt in unserer Klinik

Ein Schwerpunkt des Arbeitsbereiches Nephrologie ist die Akutversorgung unserer Patienten mit terminalem Nierenversagen. In unserer Akut-Dialyseabteilung erfolgen jährlich ca. 5000 Nierenersatzverfahren, wobei alle Dialysemodalitäten wie Hämodialyse, Online-Hämodiafiltration und Peritonealdialyse zur Verfügung stehen.  
Um dies rund um die Uhr gewährleisten zu können, wird eine 24h-Notfallbereitschaft gewährleistet. Es erfolgt die konsiliarische nephrologische Mitbetreuung aller Intensivstationen des Universitätsklinikums.

Darüber hinaus erfolgen spezielle Blutreinigungsverfahren wie Plasmapherese und Immunadsorption zur Therapie autoimmun vermittelter Erkrankungen und zur Vorbereitung einer Nierentransplantation bei hochimmunisierten Empfängern oder einer Blutgruppen-inkompatiblen Lebendnierenspende.

In unserer Einrichtung werden auch unterschiedliche Verfahren zur Lipidapherese bei schweren und erblichen Fettstoffwechselstörungen durchgeführt.

Hier finden Sie unser Akutdialysezentrum :

Bettenhaus 2,  4. Ebene 
Rezeption:       0345 557 2732
Fax:                  0345 557 3383

ärztl. Leitung: LOÄ Dr. med. Silke Markau
pflg. Leitung:  Hr. Dennis Zwickirsch
 

Neben der stationären nephrologischen Versorgung bietet die Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II auch eine spezialisierte ambulante Versorgung im Bereich Nephrologie/ Hypertensiologie an. 

In enger Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kollegen werden hierbei vordergründig komplexe Fälle behandelt, deren Betreuung über das reguläre ambulante Versorgungsspektrum hinaus geht. Dies betrifft vor allem Patienten mit Systemvaskulitiden sowie komplexe hypertensiologische oder lipidologische Fragestellungen.  Weitere Spezialsprechstunden betreffen die Osteologie oder die Transplantationsnachsorge.

So finden Sie unsere Fachambulanzen :

Komplement, 0. Ebene, Tel. 0345 557 2703

Terminvereinbarung:
Sr. Doris/Sr. Ute
Montag bis Freitag 14.00-16.00 Uhr
Telefon:   0345 557 2703
Telefax:   0345 557 3359

 

1. Stationäre Versorgung:

Diagnostik und Therapie von Patienten 

- mit Glomerulonephritis
- mit Nierenschäden bei Diabetes mellitus, Bluthochdruck
- mit Nierenbeteiligung bei Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes, Vaskulits 
- mit erblichen Nierenschäden
- mit infektionsbedingten Nierenkrankheiten
- mit allen Arten unklarer Nierenfunktionseinschränkungen
- mit schlecht einstellbarem Bluthochdruck oder Blutdruckkrisen
- vor und nach Nierentransplantation 

2. Ambulanze Versorgung:

- Nephrologische Universitätsambulanz
- Bluthochdrucksprechstunde
- Lipidambulanz
- Interdisziplinäre Wartelistenambulanz
- Nachsorge nach Nierentransplantation
- Osteologische Spezialambulanz

3. Spezielle diagnostische und therapeutische Verfahren: 

- Nierensonographie / Nierenduplexsonographie
- Nierenbiopsie zur feingeweblichen Diagnosestellung
- Hochfrequenzablation der renalen Sympathikusnerven bei schwerem Bluthochdruck (Kooperation KIM III)
- Vorbereitung zur Nierentransplantation / Blutgruppen-inkompatible Lebendnierenspende
- Spezielle Blutreinigungsverfahren wie Immunadsorption bei  Autoimmunerkrankungen
- Lipidapherese bei schweren und erblichen Fettstoffwechselstörungen