Die Universitätsmedizin Halle hat sich zwei übergeordnete Forschungsschwerpunkte gesetzt. Diese lauten "Molekulare Medizin der Signaltransduktion" und "Epidemiologie und Pflegeforschung". Die grundsätzlichen Ziele der Forschung der Medizinischen Fakultät, die auch mit den anderen Fakultäten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eng vernetzt sind, sind die Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, insbesondere in den Bereichen Herz-Kreislauf-Medizin, Onkologie und Altersmedizin. Das soll wieder neue medizinische Wissenschaftsfelder eröffnen, die Gesundheit der Bevölkerung fördern sowie ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessern. Hierbei ist die Einbettung in das Konzept der "Demografie-orientierten Landesmedizin" von Bedeutung.

Der Bereich "Molekulare Medizin der Signaltransduktion" bearbeitet die Themenkomplexe:

  • molekulare Entstehungsmechanismen von Krankheiten (insbesondere Volkskrankheiten; Onkologie, Herz-Kreislauf-Medizin und Alternsmedizin) aufgrund von gestörter Signaltransduktion und fehlregulierter Genexpression,
  • Charakterisierung von verlaufsrelevanten biochemischen und physiologischen Parametern,
  • Entwicklung und Bewertung neuer rationaler und individueller Therapiestrategien.

Der Bereich "Epidemiologie und Pflegeforschung" widmet sich den Themenkomplexen:

  • evidenzbasierte Medizin in Diagnostik, Therapie, Pflege und Rehabilitation
  • Berechnung und Evaluation gesundheitlicher Risikofaktoren, Prognose- beziehungsweise Therapieindikatoren,
  • Entwicklung von Vorsorge- und Versorgungsstrategien,
  • wissenschaftliche Weiterentwicklung von Pflege- beziehungsweise Betreuungsstrategien in der Akutversorgung.

Weitere informationen erhalten Sie in unserem Info-Flyer.