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Internationale Kooperationsanbahnung: Decision Coaching und evidenzbasierte Entscheidungshilfen zur Unterstützung einer informierten gemeinsamen Entscheidungsfindung in der Onkologie

Kurzbezeichnung

  • Decision-Coaching

Laufzeit

  • 15.04.2020-14.03.2021

Beteiligte

  • Dr. phil. Birte Berger-Höger - Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, Halle
  • Dr. Krystina B. Lewis, PhD, assistant professor in the School of Nursing at the University of Ottawa, Ontario Canada.

Förderung

  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projektbeschreibung

Behandlungsentscheidungen in der Onkologie sind zunehmend komplexer, da viele Behandlungsmöglichkeiten mit unterschiedlichem Nutzen-Schaden-Profil verfügbar sind. Diese Entscheidungen haben schwerwiegende, jedoch unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesundheit und Lebensqualität der Patient*innen. Patient*innen möchten an Behandlungsentscheidungen partizipieren. Leitlinien und das deutsche Patientenrechtsgesetz betonen das Recht auf eine informierte gemeinsame Entscheidungsfindung (ISDM). ISDM sieht einen interaktiven Entscheidungsprozess vor, in dem Ärzt*innen und Pat*innen alle Behandlungsoptionen anhand von evidenzbasierten Informationen diskutieren und die individuellen Patient*innenpräferenzen berücksichtigen. Derzeit wird ISDM in der Praxis aufgrund persistierender Barrieren nicht umgesetzt. Es gibt Maßnahmen zur Unterstützung von ISDM und zur Verbesserung der Entscheidungsqualität. 

Dazu gehören Entscheidungshilfen für Patient*innen, Fragebögen und Decision Coaching. Decision Coaching ist ein non-direktiver Ansatz. Geschulte Gesundheitsfachpersonen bieten in Vorbereitung auf die ärztliche Konsultation Decision Coaching für Patient*innen an, die vor einer Gesundheitsentscheidung stehen. Die Evidenz zum Decision Coaching ist begrenzt. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass durch spezialisierte Fachpflegende geführtes Decision Coaching zu mehr Patientenbeteiligung und informierten Entscheidungen führt. In einer begleitenden Prozessevaluation zeigten sich jedoch verschiedene Barrieren. Während Determinanten der Praxis wie Barrieren, Hindernisse, und fördernde Faktoren der Umsetzung von ISDM weitgehend beschrieben wurden, wurden Determinanten der Praxis der Implementierung von Decision Coaching noch nicht systematisch untersucht. Um Barrieren zu überwinden und zukünftige von Pflegenden geleitete Decision Coaching Interventionen erfolgreich umzusetzen, ist es entscheidend, von Beginn der Interventionsentwicklung an, Determinanten der Praxis zu berücksichtigen. Eine internationale Zusammenarbeit soll zwischen. 

Eine internationale Zusammenarbeit soll zwischen der Antragstellerin Birte Berger-Höger und ihrer Forschungsgruppe mit Krystina Lewis, die Angehörige der School of Nursing der Universität Ottawa, der Ottawa Patient Decision Aid Group und des Centre for Research on Health and Nursing in Kanada ist, etabliert werden. 

Die Hauptaktivität zum Aufbau der Zusammenarbeit werden aus der Planung einer systematischen Übersichtsarbeit, zur Identifikation von Determinanten der Praxis für DC bestehen.