Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger ist:
Frau Dr. Isabel Aller; Telefon: 0228 3821-1168; E-Mail: isabel.aller☉dlr.de.

  • Fördergeber: Morbus Osler Stiftung
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 15.10.2022

Gefördert werden Arbeiten zur wissenschaftlichen Forschung über die Entstehung, den Verlauf, die Prävention, die Therapie sowie sonstige Aspekte des Morbus Osler /hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT). Es kommen insbesondere folgende Bereiche in Betracht:

  • Molekular- und zellbiologische Grundlagenforschung mit relevantem Bezug zum Morbus Osler/HHT
  • Klinische Forschung zum Morbus Osler/HHT, zur Juvenilen Polyposis oder Pulmonalen Hypertonie unter Einbezug des Morbus Osler/HHT oder Forschungen zu weiteren Erkrankungen, die mit dem Morbus Osler überlappende Symptome aufweisen.
    z. Bsp.:
    - Therapie (Medikamentenstudien, Verlaufsstudien, Behandlungs- und Interventionsstudien)
    - Prävention
    - Diagnostik (Genetik, primär Symptome, sekundär Symptome z.B.Immunstatus)
    - epidemiologische Studien
    - Komorbiditäten
  • Literaturarbeiten/theoretische Arbeiten
    z.B.: zur Geschichte des Morbus Osler, epidemiologische/statistisch basierte Promotionsarbeiten.

Open Data besitzt ein großes Innovationspotenzial. Von der Nachnutzung von Forschungsdaten profitieren alle: die Wissenschaft, wenn Datensätze von anderen Forschenden überprüft und weiterentwickelt werden können. Es gewinnt aber auch die Gesellschaft, wenn aus Daten Innovationen entstehen.

Bewerben können sich: Wissenschaftler:innen (oder Forschergruppen) aller Disziplinen an Hochschulen oder außeruniversitären Forschungsinstitutionen mit einem Sitz in Deutschland, die ihre Forschungsdaten offen gestellt und eine innovative Nachnutzung außerhalb der Wissenschaft ermöglicht haben oder das Potenzial für einen gesellschaftlichen Impact durch Nachnutzung ihrer Daten aufzeigen.

Was der Award bietet:

  • Eine Fördersumme von insgesamt 30.000 Euro, verteilt auf drei Preisträger
  • Sichtbarkeit für Preisträger und Thema durch Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Porträt der Preisträger:innen durch den Medienpartner DUZ
  • Vernetzung in der Open Science Community

Gestalten Sie Ihren wissenschaftlichen Karriereweg selbstbestimmt! - Das MLU-Mentoring-Programm begleiten Sie dabei.

Sie sind Doktorand*in oder Postdoktorand*in (Frau & TIN) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und streben eine Karriere in der universitären oder außeruniversitären Wissenschaft an? Sie wollen ihren Karriereweg selbstbestimmt und lösungsorientiert gestalten und sich mit anderen Wissenschaftler*innen (Frauen & TIN) vernetzen? Große Ziele lassen sich am besten gemeinsam erreichen.

Was erwartet Sie im Mentoring-Programm?

  • One-to-One Mentoring mit etablierten Professor*innen
  • Vernetzung mit weiteren Wissenschaftlerinnen aller Fakultäten an der MLU
  • (digitale) Workshop-Angebote zu Schlüsselqualifikationen
  • (digitale) kollegiale Beratung als gruppendynamisches Element

Was müssen Sie noch wissen?

  • Dauer: September 2022– September 2023
  • digitaler Vorbereitungsworkshop zur Einführung in den Mentoring-Prozess
  • Fördergeber: Deutsch-Französische Hochschule, Boehringer Ingelheim, Institut Mérieux
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 15.07.2022

Die Covid-19-Pandemie forderte zahlreiche Opfer weltweit und hatte gravierende Auswirkungen auf die gesamte  Patientenversorgung. Diese historische Gesundheitskrise hat etliche Fragen rund um das Thema „One Health“ aufgeworfen, insbesondere aufgrund der breiten wissenschaftlichen Relevanz der Pandemie für die verschiedenen Forschungsfelder: Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften, Medizin und Gesundheitswissenschaften, Pharmazie, Psychologie, Veterinärmedizin usw. Die größte Herausforderung hierbei besteht darin, Möglichkeiten zur Verbesserung der Gesundheit, des Zugangs zur Gesundheitsversorgung und des Umweltschutzes zu finden – Bereiche, die nach wie vor unterschiedlich ausgeprägt sind. Während der Krise haben Deutschland und Frankreich wiederholt ihre Entschlossenheit zu einer verstärkten wissenschaftlichen Zusammenarbeit bekräftigt und ihre Solidarität weltweit unter Beweis gestellt.
Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH), das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim und das Institut Mérieux haben beschlossen, gemeinsam einen internationalen Preis i. H. v. 20 000 € im Bereich „One Health“ auszuloben. Ausgezeichnet wird ein*e junge*r Forscher*in, der*die in diesem Bereich anerkannte Forschungsarbeiten durchgeführt hat. Ziel des Preises ist es, die Überlegungen und den Dialog zu Fragen der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zu intensivieren und die deutsch-französische Forschung in diesen Bereichen sichtbarer zu machen.

Auch in diesem Jahr lobt die Walter Schulz Stiftung wieder einen Förderpreis an junge Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (nicht über 40. Lebensjahr) aus, die in der Tumorforschung eine hervorragende Leistung erbracht haben.
Die Arbeiten müssen in einem international anerkannten, wissenschaftlichen Journal publiziert sein. Wir bitten ausschließlich Publikationen einzureichen, die einen direkten Bezug zur kliniknahen Krebsforschung haben und nicht vor dem 1. Januar 2022 publiziert wurden. Arbeiten, die bereits anderweitig ausgezeichnet wurden, können leider nicht berücksichtigt werden.

 

 

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte herausragend in Klinik und Forschung qualifizierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes und für sie profilbildendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll vor allem Oberärztinnen und Oberärzten die Qualifizierung für die Berufung auf eine Professur im Sinne eines Clinician Scientist ermöglicht werden.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 330.000 € dotiert. Von dieser Gesamtsumme kann bis zu 80 Prozent für die Finanzierung der eigenen Stelle verwendet werden.

Für das Jahr 2022/2023 schreibt die Tumorstiftung Kopf-Hals wiederum Forschungsstipendien aus, welche sich mit Untersuchungen zur Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich inklusive dem Neurokranium beschäftigen.

 

  • Fördergeber: Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 11.07.2022

Der Dalberg-Preis für transdisziplinäre Nachwuchsforschung wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre Qualifikationsschriften verliehen, die Forschungsthemen ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken, deren Transdisziplinarität sich nicht nur auf die Verbindungen zwischen einzelnen Fächern richtet, sondern die Brücke zwischen Geistes- und Naturwissenschaften schlagen.
Die internationale Ausschreibung des Preises erfolgt durch die Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt und richtet sich an Nachwuchswissenschaftler, die das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben.

  • Fördergeber: Hirnliga e.V.
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 30.06.2022

Die Hirnliga e.V. verleiht im Jahr 2022 ihren mit € 10.000,00 dotierten Preis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, die neue Aspekte zur Klinischen Erforschung neurokognitiver Störungen, insbesondere zur Alzheimer Krankheit beschreiben.
Es können einzelne oder thematisch zusammenhängende exzellente Publikation/en aus den Jahren 2020 - 2022 eingereicht werden. Ausgeschlossen sind Arbeiten, die von der Hirnliga e.V. gefördert wurden oder werden.

Die Deutsche Hochschulmedizin e.V. schreibt erstmalig den Preis der Deutschen Hochschulmedizin aus (als Nachfolger des bisherigen Innovationspreises). Honoriert werden sollen herausragende Teamleistungen im Bereich der medizinischen Grundlagenforschung sowie der klinischen oder translationalen Forschung aus dem Wirkungsfeld der Universitätsmedizin. Ziel der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland.

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung schreibt im Rahmen ihres medMS-Förderprogramms erneut Stipendien für exzellente Studierende der Humanmedizin aus, die sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit der Erkrankung Multiple Sklerose befassen.

Zum 1. Juli 2022 werden gemäß dem Graduiertenförderungsgesetz Stipendien für die Graduiertenförderung an der Martin-Luther-Universität vergeben. Über die Stipendienvergabe befindet die Graduiertenförderungskommission der Universität.
Förderungsleistungen kann erhalten, wer durch weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lässt und sich nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium auf die Promotion an der Martin-Luther-Universität vorbereitet. Das wissenschaftliche Vorhaben muss einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lassen und von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität betreut werden. Für Promotionen, die von einer/einem im Ruhestand befindlichen Hochschullehrer/in betreut werden, können keine Förderungsleistungen bezogen werden.
Bewerbungen senden Sie bitte über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 24.06.2022.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. 

Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ruft die DFG auf, Forschungsvorhaben einzureichen, die sich mit Maßnahmen der Infektionsprävention in sozialen Settings und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Im Fokus dieser Ausschreibung stehen Maßnahmen, die das individuelle Verhalten und/oder den Kontakt zwischen Menschen betreffen. Eine Begründung der wissenschaftlichen Relevanz der ausgewählten sozialen Settings und/oder Bevölkerungsgruppen für die Pandemieeindämmung wird im Antrag erwartet. Neben der Erhebung und Analyse quantitativer und qualitativer Daten zur aktuellen Pandemie kann auch eine historisch-vergleichende Perspektive zu vergangenen Pandemien eingenommen oder ein modellierender Ansatz gewählt werden. Die Forschungsvorhaben sollen über Einzelfallstudien hinausgehen und die Grundlage für generalisierbare Aussagen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie schaffen. 

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.