Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger ist:
Frau Dr. Sophia Schach; Telefon: 0228 3821-1743; E-Mail: sophia.schach☉dlr.de.

Der Johann-Georg-Zimmermann-Preis wurde erstmals 1973 verliehen und zählt heute zu den wichtigsten Auszeichnungen Deutschlands im Bereich der Krebsforschung. Seither wurden eine Vielzahl deutscher und internationaler ForscherInnen für besondere Verdienste in der Krebsbekämpfung geehrt. Nach über 40 Jahren Förderung durch die Deutsche Hypothekenbank AG wird der Johann-Georg-Zimmermann-Preis ab 2022 von der Förderstiftung MHH plus finanziert und gemeinsam mit dem Comprehensive Cancer Center Niedersachsen verliehen.
Der Johann-Georg-Zimmermann-Preis richtet sich an herausragende Nachwuchsforscherinnen und -forscher (bis 40 Jahre) für aktuelle wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Die Johann-Georg-Zimmermann-Medaille ehrt eine Persönlichkeit, die sich mit besonderem Engagement um die Bekämpfung von Krebserkrankungen verdient gemacht hat. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert.

Der Preis wird für herausragende Forschungsleistungen vergeben und ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Die Mittel sollen die Arbeitsbedingungen herausragender Spitzenforscherinnen und -forscher verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erleichtern. Seit 1986 wird der Leibniz-Preis jährlich verliehen, derzeit können bis zu zehn mit jeweils 2,5 Mio. Euro dotierte Preise vergeben werden.

Bewerbungen senden Sie bitte über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 25.11.2022.

 

Mit dem Preis zeichnet die Stiftung hervorragende Humanmediziner*innen für exzellente medizinische Forschungsergebnisse und den erfolgreichen Transfer bzw. die Nutzung in der medizinischen Praxis aus.
Ausgezeichnet wird eine ärztliche Forschungspersönlichkeit für eine hochrangig international publizierte oder zur Veröffentlichung angenommene englischsprachige Publikation, die im Zeitraum vom 01.09.2021 bis einschließlich 31.08.2022 erschienen oder zur Veröffentlichung angenommen worden ist. Diese sollte thematisch aus dem Gebiet der Krebsforschung stammen und Bezug zum möglichen diagnostischen oder therapeutischen Einsatz haben. Die der Publikation zugrundeliegenden Forschungsarbeiten sollten zu einem überwiegenden Teil in Instituten in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz entstanden sein. Die Arbeit sollte zuvor nicht bereits mit einem anderen Preis honoriert worden sein. Der Gerhard-Domagk-Preis ist mit einem Preisgeld i.H.v. € 10.000 ausgestattet. Die Bereitstellung des Preisgeldes erfolgt zu gleichen Teilen aus den laufenden Vermögenserträgen der Gerhard-Domagk-Stiftung und der Bayer Science & Education Foundation. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält das Preisgeld zur persönlichen Verwendung.

Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger sind:

Dr. Jacqueline Kalb; Telefon: 0228 3821-2477, Dr. Katja Jensen; Telefon:0228 3821-1150 und Dr. Andreas Künne; Telefon: 0228 3821-1204; E-Mail: reprod-gesundheit☉dlr.de.

.

Der Akademiepreis ist der höchste von der Akademie verliehene Preis. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und wird für herausragende Leistungen auf den Gebieten der Geistes- und Sozialwissenschaften, der Mathe-matik und Naturwissenschaften, der Biowissenschaften und Medizin sowie der Technikwissenschaften vergeben.
Mit dem Akademiepreis sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet werden, deren aktuelle Forschungsleistungen neue Horizonte eröffnen, mithin den Moment des Beschreitens neuer und vielversprechender Wege markieren. Eine Altersbegrenzung besteht nicht.

Forschung und Wissenschaft sind Grundpfeiler für Fortschritt und Wohlstand in unserer Gesellschaft. In der biomedizinischen Forschung sind Tierversuche nach wie vor von großer Bedeutung. Aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit von Tieren stehen Tierversuche jedoch anhaltend in der öffentlichen und politischen Diskussion. In den letzten Jahren hat sich die öffentliche Debatte zunehmend auf die Reduktion von Tierversuchen und den Ersatz tierexperimenteller Methodik fokussiert. Gleichzeitig ist jedoch die Nutzung eines breiten und vielfältigen Methodenspektrums eine der wesentlichen Voraussetzungen für den wissenschaftlichen Fortschritt. Als Teil dieses Methodenspektrum werden Tierversuche in weiten Bereichen der biomedizinischen Forschung derzeit noch unverzichtbar bleiben.

Mit dem beigefügten Papier leistet die interdisziplinär zusammengesetzte Senatskommission für tierexperimentelle Forschung einen aktuellen Beitrag zur laufenden Debatte über Tierversuche aus wissenschaftlicher Perspektive.

Die RLS Vereinigung verleiht 2022 zum vierten Mal den von Lilo Habersack initiierten RLS-Nachwuchsforscherpreis. Der Preis dient der Weiterentwicklung der Forschung zum Thema Restless Legs Syndrom (RLS) sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Er wird im Rahmen des Annual EURLSSG Meeting verliehen.
Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in einem anvisierten Projekt  klinisch und/oder wissenschaftlich mit dem Thema „Restless Legs Syndrom“ befassen und die entweder aktuell an einer Dissertation oder an einem PhD arbeiten, oder bei denen der Abschluss der Promotion bzw. der PhD-Abschluss nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.
Der Preis wird in Form einer Urkunde überreicht und ist mit einer Geldprämie von 4.000 Euro dotiert.

Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger sind:
Frau Dr. Marianne Kordel, Frau Dr. Cosima Pfenninger und Frau Dr. Patricia Ruiz Noppinger; Telefon: 0228 3821-1700; E-Mail:praeklinische-studien☉dlr.de.

Ansprechpartnerinnen beim DLR Projektträger sind:

Frau Dr. Eva Müller-Fries; Telefon: 0228 3821-2567; E-Mail: klinische-studien☉dlr.de und Frau Dr. Svenja Krebs; Telefon: 0228 3821-2566; E-Mail: systematische-reviews☉dlr.de.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt auch im Jahr 2023 wieder den mit 20.000 € dotierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie informierte mit Schreiben vom 5. Juli 2022 über die Ausschreibung und bittet um die Nominierung geeigneter Kandidatinnen und Kandidaten

Vorschläge senden Sie bitte über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 30.09.2022.

  • Fördergeber: Morbus Osler Stiftung
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 15.10.2022

Gefördert werden Arbeiten zur wissenschaftlichen Forschung über die Entstehung, den Verlauf, die Prävention, die Therapie sowie sonstige Aspekte des Morbus Osler /hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT). Es kommen insbesondere folgende Bereiche in Betracht:

  • Molekular- und zellbiologische Grundlagenforschung mit relevantem Bezug zum Morbus Osler/HHT
  • Klinische Forschung zum Morbus Osler/HHT, zur Juvenilen Polyposis oder Pulmonalen Hypertonie unter Einbezug des Morbus Osler/HHT oder Forschungen zu weiteren Erkrankungen, die mit dem Morbus Osler überlappende Symptome aufweisen.
    z. Bsp.:
    - Therapie (Medikamentenstudien, Verlaufsstudien, Behandlungs- und Interventionsstudien)
    - Prävention
    - Diagnostik (Genetik, primär Symptome, sekundär Symptome z.B.Immunstatus)
    - epidemiologische Studien
    - Komorbiditäten
  • Literaturarbeiten/theoretische Arbeiten
    z.B.: zur Geschichte des Morbus Osler, epidemiologische/statistisch basierte Promotionsarbeiten.

Auch in diesem Jahr lobt die Walter Schulz Stiftung wieder einen Förderpreis an junge Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen (nicht über 40. Lebensjahr) aus, die in der Tumorforschung eine hervorragende Leistung erbracht haben.
Die Arbeiten müssen in einem international anerkannten, wissenschaftlichen Journal publiziert sein. Wir bitten ausschließlich Publikationen einzureichen, die einen direkten Bezug zur kliniknahen Krebsforschung haben und nicht vor dem 1. Januar 2022 publiziert wurden. Arbeiten, die bereits anderweitig ausgezeichnet wurden, können leider nicht berücksichtigt werden.

 

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. 

Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ruft die DFG auf, Forschungsvorhaben einzureichen, die sich mit Maßnahmen der Infektionsprävention in sozialen Settings und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Im Fokus dieser Ausschreibung stehen Maßnahmen, die das individuelle Verhalten und/oder den Kontakt zwischen Menschen betreffen. Eine Begründung der wissenschaftlichen Relevanz der ausgewählten sozialen Settings und/oder Bevölkerungsgruppen für die Pandemieeindämmung wird im Antrag erwartet. Neben der Erhebung und Analyse quantitativer und qualitativer Daten zur aktuellen Pandemie kann auch eine historisch-vergleichende Perspektive zu vergangenen Pandemien eingenommen oder ein modellierender Ansatz gewählt werden. Die Forschungsvorhaben sollen über Einzelfallstudien hinausgehen und die Grundlage für generalisierbare Aussagen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie schaffen. 

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.