Der Rheumatische Formenkreis umfasst zahlreiche Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems, die mit Schmerzen und Funktionsstörungen einhergehen. Zu den rheumatischen Krankheitsbildern gehören auch Autoimmunerkrankungen, die eine Vielzahl innerer Organe betreffen können.

Der Arbeitsbereich Rheumatologie der Klinik für Innere Medizin II ist stationärer und ambulanter Anlaufpunkt für rheumatologische Patienten aus dem gesamten Süden Sachsen-Anhalts, aber auch für Zuweisungen aus den angrenzenden Regionen. Durch die Einbindung in den Kontext eines Universitätsklinikums können wir allen Anforderungen zur Diagnostik rheumatischer Erkrankungen und autoimmuner Systemerkrankungen gerecht werden. Intensive Kooperationsbeziehungen, unter anderem zu orthopädischen, neurologischen, dermatologischen und pädiatrischen Kolleginnen und Kollegen erlauben, das gesamte therapeutische Spektrum der Rheumatologie anzuwenden. Als regionales Schwerpunktzentrum verfügen wir über die volle Weiterbildungsermächtigung für den Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie. 

Das Belegungmanagement der Rheumatologischen Station des Universitätsklinikums Halle (Saale) erreichen Sie wie folgt: 

Belegungsmanagerin Frau Heike Bierstedt-Hänisch, Tel. 0345 557 5531

 

Die Station 5 der Klinik für Innere Medizin II ist mit 27 Betten eine Schwerpunktstation für Erkrankungen des Rheumatischen Formenkreises. Hier haben wir die Möglichkeit, Patienten mit komplexen rheumatologischen Problemen in Zusammenarbeit mit orthopädischen, dermatologischen und neurologischen KollegInnen zu behandeln. Darüber hinaus stehen uns Kooperationspartner aus sämtlichen internistischen Teilgebieten zur Seite. Das uns zur Verfügung stehende diagnostische Spektrum umfasst alle spezialisierten Verfahren, die zum Arsenal einer Universitätsklinik gehören. 

Sie finden uns im Bettenhaus 2 in der 4. Etage. Einige zusätzliche Hinweise für den stationären Aufenthalt Ihrer Patienten finden Sie hier.

Den Tresen der rheumatologischen Station I5 erreichen Sie unter: 0345 557 7684.

Terminvereinbarung:
Montag bis Freitag 14.00-16.00 Uhr

Telefon: 03 45 557 2703
Fax: 03 45 557 3359

 

Sprechzeiten:

Montag:        14:00-16:00 Uhr
Dienstag:      08:00 - 13:00 Uhr
Mittwoch:     08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstag: 12:00 - 16:00 Uhr
Freitag:          08:00 - 13:00 Uhr
 

Seit 2006 hat sich am Rheumazentrum Halle die Früharthritis-Sprechstunde als Mittel zur raschen rheumatologischen Versorgung von Patient:Innen mit entzündlichen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen bewährt. Das Projekt ermöglicht Hausärzt:Innen, Patient:Innen mit Frühformen entzündlicher Gelenkerkrankungen (Rheumatoide Arthritis oder Spondyloarthritiden) ohne längere Wartezeiten dem Rheumatolog:Innen vorzustellen. An dieser Sprechstunde nehmen die niedergelassenen Rheumatologen aus Halle (Dr. Feist, Dr. Linde, Dr. Schobeß) sowie Prof. Dr. Keyßer, Universitätsklinikum Halle (Saale), Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, teil.


Patient:Innen, die vom Hausarzt untersucht werden und die Kriterien für eine frühe Arthritis oder eine frühe Spondyloarthritis erfüllen, können in unserer Früharthritis-Sprechstunde angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt mit einem standardisierten Formular, welches jeweils die notwendigen Kriterien für eine frühe Arthritis oder eine frühe Spondyolarthritis enthält. Das Vorliegen dieser Kriterien wird vom Hausarzt:Innen kurz dokumentiert, anschließend das Anmeldeformular an die Koordinierungsstelle der Früharthritissprechstunde des Rheumazentrums Halle (Fax 03 45 5 57 49 34) gefaxt. Dem Patient:In wird umgehend telefonisch ein Termin durch den behandelnden Rheumatologen mitgeteilt. Die Untersuchungen finden in der Praxis des Rheumatologen statt.

 

Hier finden Sie das Anmeldeformular für die Früharthritissprechstunde.

 

Befund- und Arztbriefanforderungen können telefonisch über unter 0345 557 1996 oder per Fax unter 0345 557 4934 angefordert werden. 

 

Das Rheumazentrum Halle trägt seit 2019 das Gütesiegel der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie